Bielefelder Gebührenentscheid

taz nrw, 12.07.2006 S. 1

Meldung taz nrw

Der Senat der Universität Bielefeld wird heute entscheiden, ob ab dem Wintersemester Studiengebühren erhoben werden. Gegen deren Einführung hatte es im Januar massive Proteste gegeben, unter anderem war das Rektorat wochenlang besetzt worden. Der nun vorgelegt Entwurf sieht gestaffelte Gebühren vor, die schon eingeschriebene Studierende begünstigen. Wer ab dem Wintersemester 2006/07 neu anfängt, zahlt 500 … Weiterlesen

Uni Bonn nimmt 500 Euro Gebühr

taz nrw, 03.06.2006 S. 2

Meldung taz nrw

Auch die Uni Bonn erhebt künftig Studiengebühren. Ab dem kommenden Wintersemster müssen Studienanfänger, ab 2007 alle Studierenden 500 Euro pro Semester zahlen. Das hat der Senat der Universität am Donnerstag Abend trotz massiver studentischer Proteste beschlossen. Ähnlich wie vor kurzem an der Universität Köln fand die Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit an einem geheim gehaltenen … Weiterlesen

Zinsen auf den Seminarbesuch

Die NRW.Bank bietet Studierenden Darlehen an, damit sie ihre Studiengebühren bezahlen können. Sozialverträglich, findet der Wissenschaftsminister. Opposition: Die NRW.Bank gewinnt

taz nrw, 24.05.2006 S. 2

taz nrw

Besetzte Rektorate scheinen Andreas Pinkwart nicht sehr zu beeindrucken. Die Proteste an den Hochschulen seien doch „auf einen sehr kleinen Kreis beschränkt“, erklärte der NRW-Wissenschaftsminister gestern demonstrativ gelassen. „Die große Zahl der Studierenden“ halte sein Studiengebührenmodell hingegen für „fair und sozialverträglich“. Wie dieses Modell genau funktionieren soll, erklärte der FDP-Minister gestern in Düsseldorf. Künftig können … Weiterlesen

studiproteste

Besser spät als nie

taz nrw, 15.05.2006 S. 1

Kommentar taz nrw

Endlich tut sich was an den NRW-Hochschulen. Fast überall wurden mittlerweile Rektorate besetzt, um zu verhindern, dass an Fachhochschulen und Universitäten Studiengebühren eingeführt werden. Immer mehr Studierende wehren sich gegen den marktgerechten Umbau der Hochschulen, den NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) bislang ohne größere Widerstände durchpeitschen konnte. Allerdings: Wenn am morgigen Dienstag um fünf vor zwölf … Weiterlesen

Protest bis zur letzten Minute

Weil die Hochschulen derzeit über Studiengebühren entscheiden, sind die Studis aufmüpfig. Am Dienstag wird landesweit in Düsseldorf demonstriert. Motto: Es ist 5 vor 12. Unterdessen werden immer mehr Rektorate besetzt. Ein Überblick

taz nrw, 15.05.2006 S. 1

taz nrw

Uni Bielefeld Was geht ab? Schon im Februar wurde das Rektorat besetzt. Wie reagiert die Hochschule? Die Uni hatte mit Räumung gedroht, die Besetzer zogen schließlich ab. Anfang Mai ließ die Universität ein Protestcamp räumen. Wie weiter? Rektor Timmermann hat den Studis für Dienstag frei gegeben, damit sie an der Großdemo in Düsseldorf teilnehmen können. … Weiterlesen

Unis vor landesweiter Gebühr

Kommende Woche steht die Entscheidung über Studiengebühren an den Unis in Bochum und Essen-Duisburg zur Debatte. Studierende protestieren: "Wir rechnen mit Rektoratsbesetzungen"

taz nrw, 22.04.2006 S. 2

taz nrw

Den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen stehen neue Auseinandersetzungen über Studiengebühren bevor. Nächsten Donnerstag debattiert der Senat der Ruhr-Uni Bochum, ob Gebühren eingeführt werden, am Freitag folgt die Universität Duisburg-Essen. Und langsam laufen auch die Proteste wieder an. Diese Woche demonstrierten 3.000 Studis vor ihrer Uni in Münster, gegen die Hochschulpolitik der Landesregierung und Gebühren. In Bochum … Weiterlesen

Uni Münster baut Videokameras wieder ab

Drei Studierende verklagen die Universität Münster wegen Videoüberwachung. Und hoffen auf das bundesweit erste Urteil gegen Campus-Kameras. Die Hochschule reagiert und schaltet zahlreiche Überwachungsanlagen wieder ab

taz nrw, 11.04.2006 S. 1

taz nrw

Die Uni Münster baut einen Teil ihrer Videokameras auf dem Campus wieder ab. Die Westfälische Wilhelms-Universität reagiert damit auf Vorwürfe, die Videokameras verstießen gegen Datenschutzbestimmungen. Erst kürzlich hatten drei Studierende die Uni wegen drei Kameras verklagt. Und auch die NRW-Datenschutzbeauftrage Bettina Sokol hatte um rechtliche Klärung gebeten. Dem kommt die Hochschule nun nach. „Ein abschließender … Weiterlesen

Gebührenland NRW

Heute soll das neue Studiengebührengesetz im Landtag beschlossen werden. Bisher wenig Proteste

taz nrw, 16.03.2006 S. 1

taz nrw

Bahn frei für Studiengebühren: CDU und FDP wollen heute ihr Studiengebührengesetz durch den Landtag bringen. Künftig sollen Hochschulen bis zu 500 Euro Gebühren ab dem ersten Semester erheben können. Eigentlich hätte das Gesetz schon gestern verabschiedet werden sollen, doch die SPD beantragte eine dritte Lesung. Die Grünen hatten zuvor vergeblich versucht, das Gesetz zur „Finanzierungsgerechtigkeit … Weiterlesen

Rektoratsbesetzung beendet

taz nrw, 28.02.2006 S. 1

Meldung taz nrw

Gut eine Woche nach Beginn der Besetzung des Rektorats der Universität Paderborn haben die Studierenden die Aktion für beendet erklärt. Rektor Nikolaus Risch sei auf die Forderungen eingegangen, das Thema Studiengebühren erneut in den Senat einzubringen, hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung der Besetzer. In Paderborn hatte der Senat Mitte Februar unter Vorbehalt … Weiterlesen

„Studierende würden mobiler“

Die Studierenden-Tickets haben eine verkehrspolitische Wirkung für ganz NRW, sagt der Verkehrswissenschaftler Herbert Baum. Er plädiert für eine landesweite Dauerkarte

taz nrw, 21.12.2005 S. 2

Interview taz nrw

taz: Herr Baum, Sie haben gerade eine Studie erstellt zum Semesterticket und dessen Akzeptanz bei Studierenden. Was kam dabei heraus? Herbert Baum: Unser Ziel war es, zu klären, ob eine Ausweitung des Semestertickets über die bisherigen Verbundgrenzen hinaus sinnvoll ist und von den Studierenden akzeptiert wird. Im Ergebnis wünscht das eine große Zahl der Studierenden. … Weiterlesen

Hochschulleben

Streik an der Uni Köln

taz nrw, 17.06.2005 S. 2

Meldung taz köln taz nrw taz ruhr

Gegen die geplanten Studiengebühren wird an der Universität Köln jetzt gestreikt. Seit Montag befinden sich Philosophische Fakultät und der Fachbereich Biologie im Ausstand, am Dienstag schlossen sich Erziehungswissenschaftliche und Heilpädagogische Fakultät an. Der Unmut der Studierenden richtet sich nicht nur gegen die neue Landesregierung, sondern auch gegen die Kölner Uni-Leitung: Rektor Axel Freimuth befürwortet Studiengebühren … Weiterlesen

unistreik

Gebühren können verhindert werden

taz köln, 17.06.2005 S. 1

Kommentar taz köln

Sollten CDU und FDP tatsächlich geglaubt haben, ohne größere Proteste allgemeine Studiengebühren einführen zu können, haben sie sich gründlich getäuscht. Jürgen Rüttgers ist als neuer NRW-Ministerpräsident noch nicht einmal vereidigt, da brechen bereits die ersten Unruhen aus. Ausgerechnet an der Uni Köln – nicht gerade als Hort der Revolution verschrien – streiken ganze Fakultäten gegen … Weiterlesen

CDU-Nachwuchs im Uni-AStA

Kristina Klein von den "Unabhängigen" ist neue AStA-Vorsitzende an der Uni Köln. Den Streikenden sagt der AStA Unterstützung zu - obwohl nun der RCDS mitregiert

taz köln, 16.06.2005 S. 1

taz köln

Die gelben Streik-T-Shirts mit dem Slogan „Bildung ist Menschenrecht“ waren omnipräsent, als am Dienstagabend im Studierendenparlament der Uni Köln die Wahl eines neuen AStA-Vorsitzenden anstand. Und so sicherte der scheidende AStA-Vorsitzende Dirk Hagenhoff von den „Unabhängigen“ vor der Wahl den Streikenden noch die weitere Unterstützung des AStA zu: Die Fakultäten sollten selbst entscheiden, ob sie … Weiterlesen

Bonner Studi-Vertretung unter Beschuss

Der AStA der Universität Bonn soll laut Rechnungsprüfungsamt die Studierendenschaft beinahe in die Insolvenz gewirtschaftet haben. Der AStA widerspricht: Der Haushalt 2004/05 sei ausgeglichen. Rücktritte lehnt er ab

taz köln, 10.06.2005 S. 1

taz köln

Der Bonner Uni-AStA hat einem jetzt bekannt gewordenen Bericht des Staatlichen Rechnungsprüfungsamtes vom Herbst 2004 widersprochen, wonach die Studierendenschaft wegen Misswirtschaft im Links-AStA vor dem Bankrott stehe. „Uns droht keine Insolvenz“, sagte der stellvertretende AStA-Vorsitzende Thamil Ananthavinayagan (Jusos). Der Haushalt 2004/05 sei ausgeglichen, die Vorwürfe „ungerechtfertigt“. Das Rechnungsprüfungsamt hatte dem AStA aus Grünen, Jusos und … Weiterlesen

Demo-Busse für freie Bildung

taz köln, 31.05.2005 S. 1

Meldung taz köln

Die ASten Köln und Bonn unterstützen die Demo „Für freie Bildung“, die am Donnerstag in Frankfurt am Main stattfindet. Damit auch Studierende aus dem Rheinland den Weg dorthin finden, haben die beiden Studierendenvertretungen zwei Busse mit rund 100 Plätzen angemietet. Hintergrund sind die unter anderem auch in NRW geplanten Studiengebühren. Nicht nur in Hessen, auch … Weiterlesen

Studieren über die Gebühr

taz nrw vor Ort: Am Donnerstag diskutierten Wissenschaftler, Politiker und StudentInnen in Düsseldorf, ob Studiengebühren sinnvoll sind oder nicht. Die Positionen waren schnell klar: Die CDU will Gebühren, alle anderen angeblich nicht. Oder doch?

taz nrw, 30.04.2005 S. 4

taz köln taz nrw taz ruhr

Studiengebühren, die niemandem weh tun – gibt’s die? Die Urteile hätten bei der taz-Podiumsdiskussion am Donnerstagabend in der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität nicht unterschiedlicher ausfallen können. „Nicht sozial, sondern eine bildungspolitische Fehlsteuerung“, nannte Torsten Bultmann vom Bund demokratischer WissenschaftlerInnen (BdWi) vor den rund 30 Zuhörern Gebühren jeder Art. „Nicht angenehm, aber auch nicht unsozial“, verteidigte der CDU-Landtagsabgeordnete … Weiterlesen

Das Wahlkampf-Semester

Nordrhein-Westfalens Studierende geben ihr Geld lieber für Flyer als für Studiengebühren aus. Zur Landtagswahl startet die Kampagne für gebührenfreies Lernen. Eine Wahlempfehlung gibt es nicht

taz nrw, 26.04.2005 S. 2

taz köln taz nrw taz ruhr

Mit Flyern, Plakaten und Protestaktionen wollen sich auch die Studierenden in den NRW-Landtagswahlkampf einmischen, um gegen Studiengebühren zu protestieren. Eine entsprechende Kampagne haben das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) und die Landeskoordination der Studierendenvertretungen, das Landes-ASten-Treffen, gestern in Köln vorgestellt. „Wir wollen der künftigen Landesregierung deutlich machen, dass es bei einer Einführung von Studiengebühren Widerstand gibt“, … Weiterlesen

Billigjobs an Unis alarmieren Studierende

Auch Universitäten im Rheinland prüfen die Einführung von Billigjobs. Studierendenvertretungen und die Kölner Hochschulgruppe der Jusos warnen: Sparzwang darf nicht auf Kosten der Qualität gehen

taz köln, 18.02.2005 S. 1

taz köln

Studierendenvertretungen von Universitäten im Rheinland schlagen Alarm: Sie wollen verhindern, dass reguläre Jobs, etwa in Bibliotheken, durch Billigjobs verdrängt werden.Was beispielsweise in Marburg bereits beschlossene Sache ist, die Einführung von sogenannten Ein-Euro-Jobs, wurde jetzt auch in Aachen geprüft. Dort hatte der Oberbürgermeister die Idee, an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Ein-Euro-Jobs einzuführen, berichtet RWTH-Sprecher Toni … Weiterlesen

Uni-Parlament gegen Neuwahl

taz köln, 03.02.2005 S. 1

Meldung taz köln

Die Wahlen zum Studierendenparlament an der Uni Köln sollen nicht wiederholt werden. Das hat das Parlament am späten Dienstag Abend in geheimer Abstimmung beschlossen und damit eine Wahlanfechtung der Alternativen Liste (AL) abgewiesen. Die AL will aber nicht klein beigeben. „Wir werden den Rechtsweg beschreiten“, kündigte Dieter Asselhoven (AL) nach der Sitzung an. Notfalls wolle … Weiterlesen

Uni-Grüne lehnen AStA-Angebot ab

taz köln, 14.01.2005 S. 1

Meldung taz köln

Die Grüne Hochschulgruppe an der Uni Köln will nicht mit den Unabhängigen und der LUST koalieren. Die beiden Hochschulgruppen hatten den Grünen ein entsprechendes Angebot unterbreitet, da sie seit den Wahlen im Dezember im Studierendenparlament keine Mehrheit mehr haben. Letzte Woche hatte es die LUST ihrerseits abgelehnt, mit Grünen, Jusos und Alternativer Liste eine Mitte-Links-Koalition … Weiterlesen

Wachsen nicht um jeden Preis

Wirtschaftswachstum als Maß aller Dinge muss hinterfragt werden, findet die Kölner Unigruppe Oikos. Da das nicht im Lehrplan steht, halten sie ihre eigene Konferenz ab

taz köln, 13.01.2005 S. 4

taz köln

Wirtschaftswachstum? Da gelte bei den Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Köln nur der Satz „Das Wirtschaftswachstum ist das Maß aller Dinge“, sagt Tobias Stöcker. Der 26-jährige studiert Betriebswirtschaftslehre und ist Vorsitzende der Kölner Gruppe von Oikos, einer internationalen Studierendengruppe, die sich für die Idee der nachhaltigen Entwicklung einsetzt. „Es wird nie gefragt, ob Wachstum überhaupt sinnvoll … Weiterlesen

Uni-Linke muss wieder Opposition machen

Die Fachschafterliste LUST lehnt eine Mitte-Links-Koalition an der Universität Köln mit Alternativer Liste (AL), Grünen und Jusos ab. Die AL fechtet unterdessen das Wahlergebnis wegen des fehlerhaften Stimmzettels an

taz köln, 07.01.2005 S. 1

taz köln

An der Uni Köln wird es keinen linken AStA geben. Die LUST hat sich entschieden, nicht mit Jusos, Alternativer Liste (AL) und Grünen zusammenzugehen. Stattdessen will die vor allem aus Fachschaftern der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät bestehende Gruppe lieber weiter mit der Wiso-Fachschafterliste „Die Unabhängigen“ (Unabs) zu koalieren. Bei den letzten Wahlen, die Anfang Dezember stattfanden, waren … Weiterlesen

Kein Raum für politisches Engagement

Amnesty international hat Schwierigkeiten, an der Uni Bonn über Menschenrechte zu informieren. Die ai-Gruppe spricht von einem "Maulkorb". Die Univerwaltung weist Vorwürfe zurück und verlangt Beschränkung auf "hochschulpolitische" Themen

taz köln, 14.12.2004 S. 1

taz köln

Menschenrechte am „Tag der Menschenrechte“? Nicht an der Uni Bonn. Als Mitglieder der Uni-Gruppe von amnesty international (ai) zum 10. Dezember einen Infostand im Hauptgebäude der Universität beantragten, erhielten sie von der Verwaltung eine glatte Absage. „Leider können wir die Aufstellung Ihres Infotisches nicht bewilligen“, teilte die Uni mit. „Das Rektorat hat den Antrag abgelehnt … Weiterlesen

Uni-Wahlen: AL will Nachzählung

taz köln, 13.12.2004 S. 1

Meldung taz köln

Bei den Wahlen zum Studierendenparlament an der Universität zu Köln hat der amtierende AStA seine Mehrheit verloren. Unabhängige (Unabs) und LUST kommen nach dem vorläufigen Endergebnis nur noch auf 24 Sitze. Das Studierendenparlament hat 51 Sitze. Die Unabhängigen haben jetzt 19 Sitze, die LUST fünf. Im Vorjahr hatte die LUST vier, die Unabhängigen kamen auf … Weiterlesen

Jede Botschaft hat ihre Farbe

An der Kölner Universität ist der Wahlkampf eröffnet. Bis Freitag können die 47.000 Studis ein neues Studierendenparlament wählen. Für die Wahlkämpfer der sieben Listen heißt das früh aufstehen

taz köln, 07.12.2004 S. 4

Reportage taz köln

Der Tag beginnt um 6 Uhr. „Das geht jetzt so weiter bis Freitag“, erzählt Johannes Eisenbarth. Er ist einer der Wahlkämpfer, die diese Woche an der Uni Köln um die Stimmen der rund 47.000 Studierenden werben. Da gilt es zu plakatieren, Flugblätter zu verteilen und Infostände aufzustellen, um die Wählerinnen und Wähler auf die eigene … Weiterlesen

Uni-AStA schafft Antifa-Referat ab

taz köln, 05.11.2004 S. 1

Meldung taz köln

Nach dem Ausscheiden der Jusos aus dem AStA haben „Unabhängige“ und „LUST“ das Antifa-Referat aufgelöst. Vom bisherigen „Referat für Internationales, Integration und Antifa“ bleibt nur noch „Internationales“ übrig. Von „Neuausrichtung und Umstrukturierung“ sprach der AStA in einer Sonderausgabe seiner Zeitung Rückmeldung. Die Jusos hatten die Koalition mit den konservativen „Unabhängigen“ und der fachschaftsnahen „LUST“ vor … Weiterlesen

„Linkes Sektierertum vermeiden“

Seit 20 Jahren gibt es die Alternative Liste an der Uni Köln. Warum die Gruppe nie zerfallen ist und welche Zukunft linke Politik an der Uni hat, erklärt AL-Mitbegründer und -Mitglied Dieter Asselhoven

taz köln, 04.11.2004 S. 4

Interview taz köln

taz: Herr Asselhoven, die Alternative Liste der Uni Köln feiert heute Abend 20. Geburtstag. Sie waren von Anfang an dabei. Hätten Sie gedacht, dass die AL so lange Bestand hat? Dieter Asselhoven: Zumindest so lange, wie ich an der Uni bin… Aber ich wusste damals ja nicht, wie lange ich überhaupt eingeschrieben sein würde. taz: … Weiterlesen

Studierende tagten in Bonn

taz köln, 02.11.2004 S. 1

Meldung taz köln

Der bundesweite Vertretung der Studierendenschaften hat am Wochenende in Bonn einen neuen Vorstand gewählt. Stefanie Geyer, Christine Scholz, Nele Hirsch und Jens Wernicke stehen nun an der Spitze des „freien zusammenschlusses von studentInnenschaften“ (fzs), der gegenwärtig aus 77 StudentInenschaften besteht, die über 850.000 Studierende vertreten. Rund 150 Delegierte nahmen an der 26. Mitgliederversammlung des fzs … Weiterlesen

Jusos gegen den Rest

Der Juso-Rückzug aus dem AStA der Kölner Uni kurz vor den Wahlen stößt bei anderen Gruppen auf Unverständnis

taz köln, 29.10.2004 S. 1

taz köln

Nach ihrem Austritt aus dem AStA wollen die Jusos an der Uni Köln ohne Koalitionsaussage in den Wahlkampf ziehen. Die Hochschulgruppe werde zu den AStA-Wahlen, die vom 6. bis zum 10. Dezember stattfinden, einen inhaltlichen Wahlkampf führen, kündigte Juso-Vorsitzende Anja Becker an. Die Jusos hatten am Dienstag Abend ihren Austritt aus der Koalition mit „Unabhängigen“ … Weiterlesen

Rausschmiss ohne Vorwarnung an der Bonner Universität

Die Universität Bonn lehnt Härtefallanträge bei Studiengebühren gar nicht mehr ab, sondern exmatrikuliert gleich. Das sei im Interesse der Studierenden, meint die Uni. Studierendenvertreter sind empört. Betroffene sollten sich wegen rechtlicher Schritte an ihren AStA wenden

taz köln, 03.08.2004 S. 1

taz köln

650 Euro Studiengebühren können „Langzeitstudierende“ in Nordrhein-Westfahlen nur umgehen, wenn sie als Härtefall anerkannt sind. In Bonn hat die Universität eine ganz eigene Praxis im Umgang mit solchen Härtefallanträgen entwickelt: Die Ablehnung dieser Anträge teilt sie den Betroffenen gar nicht erst mit, sondern exmatrikuliert diese, wenn die 650 Euro nicht überwiesen wurden. Ein unmögliches Verfahren, … Weiterlesen

Jetzt wird zweites Studium teuer

taz köln, 07.02.2004 S. 1

Meldung taz köln

Gestern hat die Universität Köln ihre Bescheide für Studiengebühren von 650 Euro verschickt, die „Langzeitstudenten“, Studis im Zweitstudium sowie Studierende über 60 Jahre ab dem Sommersemester 2004 zahlen müssen. Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren und der AStA der Universität Köln raten jetzt, gegen die Bescheide Widerspruch einzulegen (Formulare unter http://www.abs-nrw.de ). Sollte dieser abgelehnt werden, bestehe … Weiterlesen

„Unabhängige“ gewinnen Wahl

taz köln, 08.12.2003 S. 1

Meldung taz köln

Mit einem Erdrutschsieg der „Unabhängigen“ endeten die Wahlen an der Uni Köln. Knapp 40 Prozent der Studierenden wählten die Gruppe, die damit 21 der 51 Sitze im Parlament hat – vier mehr als im Vorjahr. Bis auf die Liberale Hochschulgruppe, die ihre beiden Sitze halten konnte, mussten alle anderen Hochschulgruppen jeweils einen Sitz einbüßen. Die … Weiterlesen

Bildung vermarktet

Seit Jahre werden die Hochschulen marktkompatibel gemacht. Dabei geht die Bildung baden, fürchten Kritiker

taz köln, 10.07.2003 Nr. 146, S. 4

taz köln

Bildung darf keine Ware werden – das fordern Studierende, Fachschaften und ASten seit Jahren. Jetzt bekommen sie Unterstützung von der wachsenden Schar der Globalisierungskritiker, seit die Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation WTO über die Umsetzung des Dienstleistungsabkommens GATS verhandeln. Tritt es in Kraft, könnten etwa staatliche Regulierungen im Bildungsbereich zu Wettbewerbshemmnissen erklärt, wie es schon im Umweltbereich … Weiterlesen

Studiengebühren in Großbritannien: Soziale Auslese an den Hochschulen?

jW sprach mit Faz Velmi von der britischen Studierendengewerkschaft National Union of Students (NUS) in London

junge Welt, 30.09.2002

Interview junge Welt

F: Wie ist die Situation in Großbritannien bezüglich Studiengebühren? Faz Velmi: Sie ist wahrscheinlich die schlechteste in Europa. Man muß 1075 Pfund Gebühren im Jahr bezahlen. Darüber hinaus braucht man Geld, um zu leben, um Essen zu kaufen, zu reisen und Bücher zu bezahlen. Für diese zusätzlichen Ausgaben gibt es ein System, über das Studierende … Weiterlesen

Ungünstiges Klima zum Studieren

Europäische Studie gibt deutscher Bildungspolitik schlechte Noten

Neues Deutschland, 28.09.2002

Neues Deutschland

Warum ist der Anteil der Studierenden unter allen Jugendlichen in Deutschland so niedrig, auch wenn es keine Studiengebühren gibt? Eine erste Antwort gibt die europäische Sozialerhebung »Euro Student Report«. In der erstmalig erstellten Studie schneidet Deutschland nicht gut ab. Demnach hängt es vor allem von der staatlichen Förderung ab, die die Studierenden bekommen. Wenig Förderung … Weiterlesen

Lage der Hochschulbildung in Finnland: Führt GATS zur Privatisierung von Unis?

jW sprach mit Olli Hernberg, Mitglied der »EU-kritischen Jugend Finnlands«

junge Welt, 17.09.2002

Interview junge Welt

* Der Student der Datenkommunikation nahm am Freitag am Bildungsforum von »Education is not for sale« (Bildung ist keine Ware) in Köln teil, das sich unter anderem mit dem Allgemeinen Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (General Agreement on Trade in Services, GATS) und dem Europäischen Sozialforum beschäftigte F: Wie ist die bildungspolitische Situation in … Weiterlesen

Polit-Comeback im Herbst

Köln: Studierende diskutieren Privatisierung der Bildung

junge Welt, 14.09.2002

junge Welt

»Wir dürfen uns nicht in die Ecke von Status-quo-Verteidigern drängen lassen«, mahnte David Hachfeld. Der Student der Politikwissenschaft war aus Berlin nach Köln gereist, um auf dem internationalen Bildungsforum der Gruppe »Education is not for sale« zu sprechen, das am Freitag in der Rheinmetropole stattfand. Den rund 50 studentischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern empfahl er, nicht … Weiterlesen

Die Händler bleiben im Tempel

Bundesbildungsministerin Bulmahn versucht Kritik an Handelsabkommen GATS zu entkräften / Globalisierungskritiker: Halbherzige Distanzierung

Neues Deutschland, 27.07.2002 S. 21

Neues Deutschland

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) hat erstmals auf wie wachsende Kritik von Globalisierungsgegnern an der Einbeziehung des Bildungssektors in die Verhandlungen zur Liberalisierung des Handels mit Dienstleistungen reagiert. Im Rahmen des GATS-Abkommens, an dem auch Deutschland und die EU als Verhandlungsführerin ihrer Mitgliedsländer beteiligt sind, sollen ähnlich wie beim Warenaustausch alle Handelsschranken und -hemmnisse fallen. Kritiker … Weiterlesen

Gebühren verfassungswidrig

AStA der Uni Münster plant nach Rechtsgutachten juristische Schritte gegen Studiengelder

junge Welt, 16.07.2002 S. 4

junge Welt

Wegen der von der Landesregierung beschlossenen Einführung von Studiengebühren hat der AStA der Universität Münster ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Der Münsteraner Rechtsanwalt Wilhelm Achelpöhler, der Studierende bereits bei Klagen gegen die Rasterfahndung vertreten hatte, kam dabei zu dem Ergebnis, daß die Gebühren »verfassungswidrig« sind. »Das bestärkt uns in unserer Ablehnung von Studiengebühren«, kommentierte Thorsten … Weiterlesen

Einstimmig für Gebühren

Langzeit- und Zweitstudium kosten ab nächstem Jahr 650 Euro pro Semester. Etwa 150.000 aktuell betroffen

taz köln / taz nrw, 04.07.2002 Nr. 105, S. 2

taz köln taz nrw taz ruhr

Das Düsseldorfer Kabinett hat am Dienstag Abend einstimmig die Einführung von Studiengebühren für „Langzeitstudierende“ ab 2003 beschlossen. „Wer die Grenze, die persönlich und international richtig ist, überschreitet, kann nicht umsonst studieren“, begründete Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) den Beschluss nach der Kabinettssitzung. Für eine „Übergangszeit“ werden 650 Euro für „Langzeitstudierende“, Zweit- und Seniorenstudierende erhoben. Das Geld … Weiterlesen

Zuckerbrot und Peitsche

Nordrhein-Westfalen: Kabinett beschloß Einführung von Studiengebühren und erhöht Bildungsetat

junge Welt, 04.07.2002 S. 6

junge Welt

Das Düsseldorfer Kabinett hat am Dienstag abend die Einführung von Studiengebühren beschlossen. Für eine »Übergangsphase« will die nordrhein-westfälische Landesregierung Langzeit-, Senior- und Zweitstudierende mit 650 Euro pro Semester zur Kasse bitten. Die Gebühren werden ab dem Sommersemster 2003 fällig. Vom Tisch sind allgemeine Verwaltungs- und Einschreibegebühren von 50 Euro pro Semester. »Wer die Grenze, die … Weiterlesen

‚Man braucht Sündenböcke‘

Torsten Bultmann über Studiengebühren, studentische Proteste und den Umbau der Hochschulen

Sozialistische Zeitung - SoZ, 30.06.2002 S. 5

Interview Sozialistische Zeitung - SoZ

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen will jetzt doch keine Verwaltungsgebühren von 50 Euro an den Universitäten einführen, hält aber an den 650 Euro pro Semester für Langzeit- und Seniorstudenten sowie für das Zweitstudium fest. Zu den Hintergründen sprachen Christoph Jünke (19 Studiensemester mit Abschluss) und Dirk Eckert (16 Studiensemester mit Abschluss) für die SoZ mit Torsten … Weiterlesen

Globalisierungs-Enquete: Ergebnisse ernstgenommen?

jW sprach mit Ulla Lötzer, Obfrau der PDS in der Bundestags-Enquetekommission »Globalisierung der Weltwirtschaft - Herausforderungen und Antworten«

junge Welt, 28.06.2002 S. 3

Interview junge Welt

F: Heute wird im Bundestag der Abschlußbericht der Enquetekommission debattiert. Was ist das Ergebnis? Ulla Lötzer: Hervorzuheben ist erst mal: Der Bundestag ist das erste Parlament, das sich überhaupt in dieser Form mit der Globalisierung befaßt hat. Das halte ich schon für einen wichtigen Schritt, weil daß deutlich macht, daß Parlamente wieder an Bedeutung gewinnen … Weiterlesen

Jobbende Studis gern gesehen

Schnelle Auffassungsgabe, elektronische Kenntnisse und leichte Verfügbarkeit sind ihre Vorteile. Für viele Studierende aber ist die Arbeit ein Muss - und hält vom Studium ab

taz köln / taz nrw, 27.06.2002 Nr. 104, S. 2

taz köln taz nrw taz ruhr

Seit drei Jahren macht Julia Trompeter, Philosophiestudentin an der Universität Köln, schon Fachschaftsarbeit. Dort organisiert sie Erstsemesterbetreuung, vertritt die Studierenden gegenüber dem Seminar – und kriegt für dieses soziale Engagement kaum einen Cent. Da sie vom mageren BAföG nicht leben kann, jobbt sie noch acht Stunden die Woche in der Bibliothek. „Das alles verschlingt einen … Weiterlesen

Studis, der Kampf geht weiter!

taz köln, 27.06.2002 Nr. 104, S. 1

Meldung taz köln

Gut 400 Studierende kamen am Dienstag, 12 Uhr, zur Vollversammlung in die Aula der Universität. „Redezeitbegrenzung: 1 Minute“ stand an der Tafel. Tatsächlich war die Veranstaltung Punkt eins zu Ende: Das Halbfinale Deutschland-Südkorea lockte. Der Streik gegen die geplanten Studiengebühren ist vorerst beendet, nach „drei Wochen harter Arbeit“, so Markus Struben vom Aktionsbündnis. „Wir haben … Weiterlesen

Hinter verschlossenen Türen

GATS, das internationale Abkommen über die Liberalisierung der Dienstleistungen, wird der öffentlichen Diskussion entzogen

Telepolis, 26.06.2002 http://www.telepolis.de/deutsch/inhalt/co/12781/1.html

Telepolis

Nach dem weltweiten Liberalisierung des Warenaustauschs sind jetzt die Dienstleistungen an der Reihe. Ob in der Medizin oder bei der Müllentsorgung – der Handel von und mit Dienstleistungen soll möglichst ungehindert vonstatten gehen. Insgesamt sind es zwölf Bereiche, über die im Rahmen des [1]GATS (General Agreement of Trade in Services) verhandelt wird. Ausgenommen sind lediglich … Weiterlesen

Wenn das mal Schule macht

Die Bildungspolitik steht wieder hoch im Kurs. Denn wenn die Deutschen immer dümmer werden, ist der Standort in Gefahr.

Jungle World, 26.06.2002 Nr. 27. S. 6

Jungle World

Endlich Ferien! Wer hat Schuld an der Bildungsmisere? Während konservative Politiker die Migrantenkinder für das schlechte deutsche Abschneiden bei der Pisa-Studie verantwortlich machen und mit Sprachtests und Sanktionen drohen, will die Bundesregierung mehr Ganztagsschulen errichten. Offensichtlich ist, dass das deutsche Bildungssystem die soziale Ungleichheit vergrößert. Wenn nur 20 Prozent der Schüler in Bayern das Abitur … Weiterlesen

Alte und Langzeitstudis zuerst

Nicht 50 Euro, sondern 650. Das ist die neue Linie, mit der die Landesregierung den Protest gegen Studiengebühren stoppen und die Kasse füllen will. Doch die Studis geben nicht auf

taz köln / taz nrw, 20.06.2002 Nr. 103, S. 2

taz köln taz nrw taz ruhr

Die Proteste gegen Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen reißen nicht ab: Rund 2.500 Studierende sind am Dienstag vor den Düsseldorfer Landtag gezogen. Mehrere hundert Studis durchbrachen dabei die Absperrungen um die Bannmeile und stürmten bis vor das Parlamentsgebäude. 21 schafften es bis in die Sicherheitsschleuse des Landtags, wo sie von Polizisten aufgehalten und festgenommen wurden. Während die … Weiterlesen

Gute Bildung wird schön teuer

Ein internationales Abkommen, das GATS, wird die EU-Staaten in spätestens zehn Jahren einholen: Dann gibt es wohl überall Studiengebühren und Eliteschmieden

taz köln / taz nrw, 20.06.2002 Nr. 103, S. 2

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Während in Nordrhein-Westfalen Studierende gegen Gebühren protestieren, werden andernorts Entscheidungen gefällt, die das gesamte Bildungssystem auf den Kopf stellen werden. Und das weltweit. Die Rede ist vom GATS (General Agreement of Trade in Services), einem Abkommen, das den gesamten Handel mit Dienstleistungen liberalisieren soll. „Wenn das GATS kommt, dann müssen private Hochschulen die gleichen Subventionen … Weiterlesen

Alle Schranken niederreißen

Einführung von Studiengebühren ist nur ein Detail auf dem Weg zum weltweiten Bildungsmarkt à la GATS

junge Welt, 19.06.2002 S. 4

junge Welt

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement denkt bisher nicht daran, auf die Einführung von Studien- und Verwaltungsgebühren zu verzichten. Der Parteirat der Landes-SPD hat sich zwar vergangene Woche gegen Studiengebühren ausgesprochen. Doch der Landesparteitag am 15. Juni wies den Ministerpräsidenten nur indirekt in die Schranken, indem er ein Studienkontenmodell befürwortete. Clement selbst verteidigte die geplanten Gebühren als … Weiterlesen