Militarisierung der Sozialen Medien? Herausforderungen für die Zivilgesellschaft

Streitkräfte und Strategien (NDRInfo), 16.12.2017

NDR Radio

O-Ton Bundeswehr in Mali Szenen im Bundeswehr-Camp in Mali – für das deutsche Publikum aufbereitet und per Youtube ausgestrahlt: Es ist nach der   Reihe „Die Rekruten“ bereits die zweite Staffel, mit der die Bundeswehr um Nachwuchs wirbt. „Bist du bereit für eine echte Herausforderung?“, fragen die Macher. „Folge unseren Kameradinnen und Kameraden in den … Weiterlesen

Im Land von Burgen und Bergbau

Leonardo (WDR5), 13.10.2017

Radio Reportage WDR

  (Anmoderationsvorschlag: Bergauf, bergab – so fährt man, wenn man im Bergischen Land unterwegs ist. Wälder und Wanderwege locken die Stadtbewohner aus Köln und Bonn zur Erholung. Man besucht Schloss Bensberg oder den Altenberger Dom oder geht in eins der vielen Museen. Einen ganz anderen Blick bietet die Archäologietour. Bereits zum zweiten Mal zeigt der … Weiterlesen

Kostbarkeiten am Rande der Grube

Auch beim Braunkohletagebau machen Archäologen ihre Entdeckungen. Zum Beispiel Urnen aus der Eisenzeit oder römische Villen. Mit Notgrabungen retten die Ausgräber Bodendenkmäler in Garzweiler, Hambach und Inden, bevor die Kohlebagger anrücken.

Impuls (SWR2), 24.07.2017

Radio Reportage SWR2

Es sieht aus wie eine Mondlandschaft. Irgendwo in dem gigantischen Loch steht ein riesiger Bagger, weiter hinten noch einer. Hier wird Braunkohle abgebaut. Langsam fressen sich die Bagger durch die Erde. Am Rande der Grube hat Timo Bremer seinen derzeitigen Arbeitsplatz. „Werksanlagen – Absolutes Betretungsverbot für Betriebsfremde“, warnt ein Schild. „Vorsicht Absturzgefahr!“ Der Archäologe geht … Weiterlesen

Umnutzung von Kirchen

Klettern statt knien

Tag für Tag (Deutschlandfunk), 18.07.2017

Deutschlandfunk Radio Reportage

Erst mal die Karabinerhaken checken. Roland und Achim wollen hoch hinaus. 13 Meter geht es senkrecht die Wand hoch. Kletterhallenbetreiber Klaus Fasbender erklärt den Schwierigkeitsgrad:   „Die klettern gerade privat hier zusammen. Sind gerade in einer VI- drin. Die haben wir aus Tennisbällen gestaltet, die Route. Fühlt sich sanft und weich an, ist aber schwer … Weiterlesen

Archäologen sichern Funde heute mit 3D-Scannern

Bei den Ausgrabungen des jüdischen Viertels am Kölner Rathaus arbeiten die Archäologen mit 3D-Scannern. Vor allem Teile der Synagoge werden im LVR-Museum in Bonn eingescannt. Die Archäologen können so das Gebäude virtuell wieder auferstehen lassen. Und die Original-Funde bleiben sicher verwahrt im Depot.

Bei den Ausgrabungen des jüdischen Viertels am Kölner Rathaus arbeiten die Archäologen mit 3D-Scannern. Vor allem Teile der Synagoge werden im LVR-Museum in Bonn eingescannt. Die Archäologen können so das Gebäude virtuell wieder auferstehen lassen. Und die Original-Funde bleiben sicher verwahrt im Depot.Leonardo (WDR5), 04.07.2017

Radio Reportage WDR

O-Ton Scanner Ein Scanner bei der Arbeit. Das hört sich auch bei Archäologen kaum anders an als im heimischen Büro. Doch was Olivia Straub da im LVR-Landesmuseum in Bonn einscannt, ist kein Blatt Papier. Es ist ein Tongefäß, das farblich an eine unbemahlte Amphore ohne Hals erinnert. Der helbraune, antike Topf steht auf einer Scheibe, … Weiterlesen

Kohle statt Kirche

Das Dorf Keyenberg muss dem Braunkohletagebau Garzweiler II weichen. Auch die alte Kirche aus dem 19. Jahrhundert wird abgerissen. Im umgesiedelten Dorf wird nur noch eine Kapelle stehen. Die reicht zwar für die schwindende Zahl der regelmäßigen Besucher, doch die Vorsitzende des Ortsausschusses sagt: "Da wird noch so manche Träne fließen."

Tag für Tag (Deutschlandfunk), 20.06.2017

Deutschlandfunk Radio Reportage

An der alten Kirche hängt der neue Plan. In grün, gelb, blau und rot sind die Grundstücke markiert, so kann jeder sehen, welche Parzellen schon verkauft, vorgemerkt oder noch zu haben sind. Keyenberg muss umziehen. Das kleine Dorf bei Erkelenz muss dem Braunkohletagebau Garzweiler II weichen. Alle Proteste von Anwohner und Klimaschützern waren vergeblich: Die … Weiterlesen

Religionsgeschichte

Götterdämmerung

Im Römischen Reich lebten Christen und Polytheisten nebeneinander. Das Verhältnis war angespannt. Ein wichtiges Dokument aus dem fünften Jahrhundert ist die Streitschrift "Gegen Julian", in der sich der Patriarch von Alexandrien gegen die "heidnischen" Kulte des Kaisers Julian verwahrte. Bonner Wissenschaftler haben sie neu herausgegeben.

Tag für Tag (Deutschlandfunk), 12.05.2017

Deutschlandfunk Radio

Jupiter, Mars und Venus sind heute nur die Namen von Planeten, aber vor 2000 Jahren herrschte Jupiter noch als Göttervater, Mars war der Kriegsgott und Venus natürlich die Göttin der Liebe. Doch mit dem Aufstieg des Christentums verschwanden die Götter, natürlich sehr zum Missfallen der letzten „Heiden“. Einer von ihnen war der römische Kaiser Julian: … Weiterlesen

Klima-App: Gesunde Pflanzen

Mit dem Klimawandel verändert sich die Vegetation. Wie sich das Pflanzenwachstum genau verändert, kann jeder mit seinem Smartphone und der Grow-App dokumentieren.

Impuls (SWR2), 08.05.2017

Radio SWR2

(Anmoderationsvorschlag) Mit dem Klimawandel verändert sich die Vegetation. Wie sich das Pflanzenwachstum genau verändert, kann jeder mit seinem Smartphone dokumentieren und erforschen – und mit der App „GrowApp“, die es im Internet unter www.growapp.today gibt. Dirk Eckert hat sie sich angesehen. Die GrowApp gibt es derzeit für Android, eine Version für IPhone soll folgen. O-Ton … Weiterlesen

Papierbrei statt Plastik – Verpackungen aus Naturfasern

Das Kölner Unternehmen Papacks entwickelt ansehnliche Verpackungen aus Naturfasern. Dafür ist die Firma für die GreenTec Awards nominiert.

Impuls (SWR2), 18.04.2017

Radio SWR2

Papierschnipsel kennt jeder. Kartons, Zeitungen – all das lässt sich leicht zerkleinern und recyceln. Und wieder zu neuem Papier verarbeiten oder zu Kartons. Beim Kölner Unternehmen Papacks sind das allerdings nicht einfach Kartons, sondern modern aussehende, optisch ansprechende Verpackungen, die dem allgegenwärtigen Plastik Konkurrenz machen sollen. Plastikverpackungen vermeiden In Faltschachteln, runde Döschen für Kosmetikprodukte – so genannte … Weiterlesen

Ein Tagesordnungspunkt namens Karl Marx

Zögerlich stimmte der Stadtrat in Trier dem chinesischen Angebot zu, der Stadt eine Marx-Statue zu schenken

Telepolis, 16.03.2017

Telepolis

In Trier ist schon oft Weltgeschichte geschrieben worden. Von den Römern als Augusta Treverorum vor mehr als 2000 Jahren gegründet, hat hier unter anderem Kaiser Constantin residiert, der dem Christentum zum Durchbruch als Staatsreligion verhalf. Und vor bald 200 Jahren erblickte ein gewisser Karl Marx hier das Licht der Welt, der es zum „einflussreichsten Theoretiker … Weiterlesen

Geschichte lernen im Netz

Die Plattform "segu Geschichte" bietet Schaubilder, Zeitleisten, Lernvideos oder Ratespiele, die den Geschichtsunterricht in der Schule bereichern sollen.

Impuls (SWR2), 14.03.2017

Radio Reportage SWR2

(Anmoderationsvorschlag: Die Möglichkeiten digitaler Medien verändern den Schulunterricht. Für den Geschichtsunterricht ist die neue Online-Lernplattform „segu Geschichte“ da. Sie stellt Lernmaterialien wie interaktive Schaubilder und Quizformate, digitale Zeitleisten und Lernvideos, virtuelle Erkundungen mittels Street View und Lernaufgaben frei zur Verfügung. Entwickelt wurde sie in sechsjähriger Arbeit am Historischen Institut der Uni Köln. Dahinter steht auch … Weiterlesen

Auf den Spuren der Hexenprozesse

Leonardo (WDR5), 23.02.2017

Radio Reportage WDR

(Anmoderationsvorschlag: Hexenprozesse gehörten im späten Mittelalter und der Frühen Neuzeit zum Alltag. Auch im heutigen Nordrhein-Westfalen. Vor ein paar Jahren machte der Ort Flamersheim bei Euskirchen Schlagzeilen, weil das Protokoll eines solchen Hexenprozesses wiederentdeckt wurde, der dort in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges geführt wurde. Die historischen Orte kann man noch heute sehen, auch wenn … Weiterlesen

Guter Kunststoff aus Plastikmüll

Eine Firma hat ein Verfahren entwickelt, mit dem man aus Plastikmuell hochwertigen Kunststoff herstellen, der nicht grau ist und auch nicht stinkt.

Impuls (SWR2), 14.02.2017

Radio SWR2

(Anmoderation: Um Plastik in den Weltmeeren zu bekämpfen, haben sich gerade 40 Konzerne verpflichtet, weniger und umweltfreundlicheres Plastik zu verwenden. Eine Lösung im Kampf gegen die Verschmutzung der Umwelt mit Plastik könnte eine deutsche Erfindung sein: Die Firma Grüner Punkt aus Köln hat ein Verfahren entwickelt, um alte Shampoo- und Putzmittelflaschen komplett zu recyceln. Dafür … Weiterlesen

Wie sieht der Wald der Zukunft aus – ein Naturexperiment

Im Waldlabor im Koelner Westen experimentiert die Forstverwaltung mit Energiewald, Klimawald und Wildniswald.

Impuls (SWR2), 22.11.2016

Radio SWR2

(Anmoderation: Wenn sich das Klima verändert, dann hat das auch Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt. Zum Beispiel auf den deutschen Wald: Welche Bäume für trockeneres Klima geeignet wären, wie die Forstwirtschaft den Wald besser nutzen kann, wie sich Wälder natürlich entwickeln, wenn der Mensch nicht eingreift – all das wird seit sechs Jahren bei … Weiterlesen

Mit der Spielzeug-Schaufel im Römerlager

In Haltern (Nordrhein-Westfalen) zeigen Archäologen den Kleinen, wie gegraben wird, wie Erde gesiebt wird, wie Funde dokumentiert werden.

Impuls (SWR2), 29.08.2016

Radio Reportage SWR2

O-Ton (o-ton-vitrine) „Wenn wir dann gleich auf der Grabung sind, kann es sein, dass Ihr vielleicht auch so eine Scherbe findet. Das sammeln wir alles. Wie gesagt, Ihr könnt es nicht mit nach Hause nehmen. Das bleibt hier, weil es dann vielleicht auch irgendwann mal in der Vitrine landet. – Was ist eine Vitrine? – … Weiterlesen

Piraten in der Antike

Impuls (SWR2), 29.04.2016

Radio SWR2

Anmoderation: Gab es auch bei den alten Römern und Griechen schon Piraten? Aber ja! Das Mittelmeer war damals zeitweise ein gefährliches Gewässer. Sogar der junge Julius Cäsar wurde von Piraten entführt und erst gegen Lösegeld wieder freigelassen. Das Varusschlacht-Museum in Kalkriese zeigt nun Zeugnisse der antiken Piraterie aus mehreren italienischen Museen. Dirk Eckert hat sie … Weiterlesen

Märtyrer dringend gesucht

Anfang April wurde in Stolberg ein 19jähriger erstochen. Neonazis versuchen, ihn zum Märtyrer zu stilisieren. Denn der mutmaßliche Täter ist ein Migrant.

Jungle World, 24.04.2008 S. 19

Jungle World

Der Streit begann im Internet. In einschlägigen Foren bekriegten sich zwei Gruppen von Jugendlichen aus Stolberg in Nordrhein-Westfalen: Jemand aus der einen soll eine Frau aus der anderen »angemacht« haben. Der Staatsanwaltschaft Aachen zufolge konnte der Konflikt zwar beigelegt werden –, aber als sich die Beteiligten am 4. April plötzlich in der Stadt gegenüberstanden, eskalierte … Weiterlesen

Japanisch und Mathe für Eingewanderte

Internationale Schulen locken Fachkräfte und Unternehmen

Financial Times Deutschland, 26.09.2007 S. A4

Financial Times Deutschland (FTD)

Lange bleibt niemand an dieser Schule; Schüler wie Lehrer im Schnitt drei bis vier Jahre. Die Japanische Internationale Schule im Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth ist eine Durchgangsstation für Kinder von Japanern, die für eine begrenzte Zeit bei einem japanischen Unternehmen in Düsseldorf arbeiten. Mehr als 5000 ausländische Unternehmen gibt es nach Angaben der Stadt in Düsseldorf … Weiterlesen

„Verheizen wäre das Schlimmste“

Studiengebühren dürfen nur für eine bessere Lehre ausgegeben werden, sagt Studi-Vertreter Konstantin Bender

taz nrw, 29.06.2007 S. 2

Interview taz nrw

taz: Herr Bender, die meisten Hochschulen in Nordrhein-Westfalen haben inzwischen Studiengebühren eingeführt. Wofür sollte das Geld verwendet werden? Konstantin Bender: Grundsätzlich halten wir Studiengebühren für den falschen Weg, die Hochschulen zu finanzieren. Wenn sie doch erhoben werden, darf damit nur die Lehre verbessert werden. So ist es auch im Gesetz vorgeschrieben. Es dürfen jedenfalls keine … Weiterlesen

Loveparade ist nicht zu bremsen

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bleibt im Preisstreit mit der Bahn hart: Für Großevents stehe Konkurrenz bereit

taz nrw, 28.06.2007 S. 2

taz nrw

Zur Loveparade, die Ende August in Essen stattfindet, sollen auf jeden Fall Sonderzüge fahren. Wenn sich die Bahn verweigere, werde der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr eben die Konkurrenz beauftragen, sagte VRR-Sprecherin Sabine Tkatzik der taz. „Wir haben Aussagen von Wettbewerbern, die gerne einspringen würden.“ Die Bahn hatte zuvor gedroht, jeden fünften Zug im VRR zu streichen und … Weiterlesen

Hochschulen drehen am Rat

Nach dem Fall Gertrud Höhler wächst die Unsicherheit an den Hochschulen, wie die neuen Hochschulräte besetzt werden sollen. Die Opposition befürchtet Kungelei an den Hochschulen

taz nrw, 27.06.2007 S. 2

taz nrw

Mit dem Skandal um Gertrud Höhler lebt der Streit um die neuen Hochschulräte in Nordrhein-Westfalen wieder auf. „Aufgrund der Erfahrungen in Paderborn werden wir die Kandidaten gut prüfen“, sagte ein Uni-Sprecher der taz. An den meisten Unis und FHs steht die Besetzung des Hochschulrates – künftig das mächtigste Gremium einer Hochschule, das wie ein Aufsichtsrat … Weiterlesen

Minister bei Kunsthochschulen

taz nrw, 26.06.2007 S. 1

Meldung taz nrw

NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) stattet den sieben Kunst- und Musikhochschulen des Landes in den kommenden drei Wochen einen Besuch ab, um für das neue Kunsthochschulgesetz zu werben. Künstlerische Ausbildung brauche eine eigene rechtliche Grundlage, so der Minister. Die Eckpunkte für das Gesetz würden derzeit erarbeitet, das Gesetz solle nächstes Jahr in Kraft treten.

Uni in neuen Händen

Privatuni Witten-Herdecke holt sich Unternehmensberater als Geldgeber. Der SRH-Konzern ist damit aus dem Rennen

taz, 22.06.2007 S. 5

taz - die tageszeitung

Die Unternehmensberatung Droege International steigt bei der Privatuniversität Witten-Herdecke ein. Das Düsseldorfer Familienunternehmen spendet 12 Millionen Euro, Miteigentümerin Hedda im Brahm-Droege wird in den neu einzurichtenden Uni-Stiftungsrat einziehen. Die Hochschule selbst, bisher eine gemeinnützige GmbH, wird künftig als private Stiftungsuniversität geführt. Die bisherigen Mitglieder des Direktoriums haben ihre Gesellschaftsanteile am Mittwoch an die Stiftung übertragen. … Weiterlesen

„Ein sehr effizienter Herrscher“

Herodes der Große war kein kindermordender Despot, sagt Linda-Marie Günther, Geschichtsprofessorin an der Ruhr-Uni Bochum. Eine "Herodes-Konferenz" in Bochum soll nächste Woche das Wirken des jüdischen Königs erforschen

taz nrw, 21.06.2007 S. 4

Interview taz nrw

taz: Frau Günther, Sie veranstalten am 29. Juni in Bochum die 2. Herodes-Konferenz. Kürzlich will der israelische Archäologe Ehud Netzer das Grab des Königs in der Nähe von Jerusalem gefunden haben. Ändert das Ihr Bild von Herodes? Linda-Marie Günther: Überhaupt nicht. Flavius Josephus hat den Tod und die Bestattung von Herodes in dessen Festung Herodeion … Weiterlesen

Römer-Mosaik wird restauriert

taz nrw, 21.06.2007 S. 4

Meldung taz nrw

Das antike Dionysos-Mosaik im Römisch-Germanischen Museum in Köln, das der Orkan „Kyrill“ im Januar beschädigt hatte, wird restauriert. Drei Experten des Istituto Centrale del Restauro in Rom und der Fachhochschule Erfurt haben mit der Wiederherstellung begonnen, teilte das Museum mit. Die Sturmschäden seien größer als angenommen, sagt Direktor Hansgerd Hellenkemper. Er sprach von einem „siebenstelligen“ … Weiterlesen

Fliegende Alarmanlage der Nato

Der Nato-Flugplatz Geilenkirchen feiert am Wochenende Geburtstag. Vor 25 Jahren starteten von dort erstmals Awacs-Flugzeuge zur Überwachung des Luftraums. Auch nach Auflösung des Warschauer Pakts sind die Maschinen mit dem Radar auf dem Buckel noch im Einsatz: bei Großereignissen wie der WM, aber auch bei Kriegseinsätzen der Nato

taz nrw, 15.06.2007 S. 3

taz nrw

Wäre da nicht dieses pilzförmige Ding, die Maschinen auf dem Flugplatz Geilenkirchen würden gar nicht weiter auffallen. Vor 25 Jahren landeten die Maschinen mit dem markanten Aufsatz zum ersten Mal auf dem Flugplatz nördlich von Aachen, den die Nato gerade von der Bundeswehr übernommen hatte. Ihre Spezialität: Mit dem riesigen Radarschirm können sie feindliche Flugzeuge … Weiterlesen

Zahl der Studierenden sinkt

taz nrw, 05.06.2007 S. 1

Meldung taz nrw

Knapp 399.000 Studierende und damit 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr sind in diesem Sommersemester an NRW-Hochschulen eingeschrieben. Das teilte Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) gestern in Düsseldorf mit. Warnungen der Opposition vor einem dramatischen Rückgang der Studierendenzahlen seien damit als „unseriös“ entlarvt, sagte Pinkwart. Zugleich räumte er aber ein, dass die neuen Studiengebühren zu einem … Weiterlesen

Teure Warteschleife

NRW-Justiz räumt "Prüfungsstau" bei Jura-Examen ein. Kandidaten sollen trotzdem Studiengebühren zahlen

taz nrw, 01.06.2007 S. 2

taz nrw

Die NRW-Juristen haben Schwierigkeiten mit der Ausbildung ihres Nachwuchses. Das Justizprüfungsamt Köln, das als eines von drei Ämtern in Nordrhein-Westfalen die erste juristische Staatsprüfung abnimmt, hat jetzt offiziell einen „Prüfungsstau“ eingeräumt. Derzeit müssten noch 275 Examenskandidaten, die sich vor einem Jahr angemeldet hatten, auf ihre Prüfung warten. Auch bei den Ämtern in Düsseldorf und Hamm … Weiterlesen

Das Kulturelle ist politisch

Das Kulturwissenschaftliche Institut in Essen soll sich stärker in politische Debatten einmischen, fordert Claus Leggewie, der im Juli neuer Direktor des Instituts wird. Die Landesregierung sieht das KWI als das Wissenschaftskolleg von Nordrhein-Westfalen

taz nrw, 31.05.2007 S. 4

taz nrw

Vom Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen dürfte man bald mehr hören. Denn im Juli bekommt das KWI einen neuen Direktor: Claus Leggewie. Der Politikwissenschaftler, der zur Zeit noch an der Uni Gießen lehrt, mischt sich seit Jahren – nicht zuletzt in der taz – in aktuelle Debatten ein. Sei es zur Rolle von Religionen in … Weiterlesen

Schrittmacher wird MRT-tauglich

taz nrw, 31.05.2007 S. 4

Meldung taz nrw

An der Uniklinik Bonn sind erstmals Herzschrittmacher implantiert worden, die auch in Magnetresonanz-Tomographen (MRT) störungsfrei funktionieren. Im Rahmen einer internationalen Studie wird die neue Technik an weltweit zwanzig Patienten getestet, fünf davon werden an der Uniklinik Bonn behandelt. Bislang können Magnetresonanz-Tomographen nicht bei Patienten mit Herzschrittmacher eingesetzt werden, weil die dabei auftretenden elektromagnetischen Felder die … Weiterlesen

Mit Bienenharz gegen Krebs

taz nrw, 31.05.2007 S. 4

Meldung taz nrw

Aus Bienenharz lässt sich möglicherweise ein Wirkstoff gegen Krebs gewinnen. Forscher aus Dortmund und Bochum untersuchen das Bienenprodukt derzeit auf seine Anti-Tumor-Wirkung. Ziel des Projekts ist es, ein Medikament gegen Neuroblastome zu entwickeln. Neuoblastome sind Tumore, die das Nervensystem schädigen und vor allem bei Kindern auftreten. Im fortgeschrittenen Stadium sind sie oft unempfindlich gegenüber der … Weiterlesen

Gen-Mais muss weichen

Am Max-Planck-Institut in Köln wird in diesem Jahr doch kein genveränderter Mais angebaut. Und die Gen-Pflanzen in Borken müssen untergepflügt werden, so das Bundessortenamt

taz nrw, 18.05.2007 S. 2

taz nrw

Die öffentliche Kritik an genmanipuliertem Mais wirkt: Das Kölner Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung (MPIZ) verzichtet dieses Jahr ganz auf den umstrittenen Gen-Mais Mon 810. „In diesem Jahr werden wir keinen gentechnisch veränderten Mais anbauen“, so MPIZ-Sprecherin Claudia Vojta zur taz. Auch in Borken muss der schon ausgesäte Gen-Mais bis Anfang kommender Woche untergegraben werden. Der vorgeschriebene … Weiterlesen

Kirche zieht Wachdienst ab

taz nrw, 16.05.2007 S. 2

Meldung taz nrw

Im Streit um die Kirchenbesetzung in Bielefeld hat die Evangelische Kirche den Wachdienst wieder abgezogen. Die Paul-Gerhardt-Kirche könne jetzt wieder frei betreten werden, bestätigte Besetzer Hermann Geller der taz. Die Marien-Kirchengemeinde hatte am Montag die Schlösser der Kirche ausgewechselt und einen Wachdienst eingesetzt (taz berichtete). Die Besetzer, die den Verkauf des Gebäudes verhindern wollen, ließen … Weiterlesen

Besetzer unter Druck

Bielefelder Gemeinde setzt Wachdienst gegen Kirchenbesetzer ein. Superintendentin überrascht

taz nrw, 15.05.2007 S. 1

taz nrw

Der Streit um die besetzte Paul-Gerhardt-Kirche in Bielefeld spitzt sich zu. Nach Angaben der Besetzer hat die örtliche Kirchenleitung gestern Morgen die Schlösser ausgetauscht und einen Wachdienst eingeschaltet. „Wir sind eingeschlossen worden“, sagte Besetzer Hermann Geller der taz. „Der Wachdienst lässt niemanden mehr ins Gebäude.“ Die Paul-Gerhardt-Kirche wird seit dem 25. März von einigen Gemeindemitglieder … Weiterlesen

100.000 mal erfasst

Die Polizei sammelt immer mehr DNA-Spuren. LKA: Kein Täter mehr sicher. Datenschützer sehen "Totalitarismus"

taz nrw, 11.05.2007 S. 1

taz nrw

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen sammelt immer fleißiger DNA-Spuren. Wie das Landeskriminalamt gestern in Düsseldorf mitteilte, wurde Ende April der 100.000te Datensatz aus Nordrhein-Westfalen in die bundesweite DNA-Datei beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden eingespeist. Rund 79.000 Datensätze stammen von Personen, 21.000 von Tatortspuren. Geht es so weiter, hat sich die Zahl der gespeicherten NRW-Daten seit 2005 bald … Weiterlesen

„Wir wollen Chaos kontrollieren“

Wie verbreiten sich Masern? Wie entwickelt sich ein Tornado? Cornelia Denz, Physikerin am neuen Center for Nonlinear Science in Münster, ist überzeugt: Solche komplexen Prozesse sind zwar schwer vorhersehbar, lassen sich aber dennoch beherrschen

taz nrw, 10.05.2007 S. 4

Interview taz nrw

taz: Frau Denz, ein Wirbelsturm und die Schwankungen am Aktienmarkt haben auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun. Sie behaupten das Gegenteil? Cornelia Denz: Richtig, beides sind Phänomene, die zunächst unberechenbar erscheinen. Beides sind Beispiele für komplexe Prozesse. Wir nennen sie „nicht-linear“. taz: Aktienkurse gehen dann in die Höhe, wenn die Nachfrage steigt. … Weiterlesen

AM BEGINN DER MODERNEN ARCHÄOLOGIE

taz nrw, 10.05.2007 S. 4

Rezension taz nrw

Es ist nicht so bekannt wie Troja, Mykene oder Pompeji. Und trotzdem hat Haltern seinen Platz in der modernen Archäologie. Ab 1899 haben Archäologen dort im Dienste der Altertumskommission Westfalen ein Römerlager ausgegraben – und dabei Ausgrabungsmethoden verfeinert, die vorher unter anderem in Olympia unter Wilhelm Dörpfeld entwickelt worden waren. Bei der Ausgrabung der antiken … Weiterlesen

Die Klima-Killer von Rhein und Ruhr

Braunkohle, Autos, Haushalte und Industrie stoßen in Nordrhein-Westfalen besonders viel Kohlendioxid aus

taz nrw, 05.05.2007 S. 2

taz nrw

Kohlekraftwerke: Die 50 Kohlekraftwerke haben in 2004 zusammen 160 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) produziert. Dabei gilt Braunkohle als der größte Einzelverursacher von CO2 in Nordrhein-Westfalen. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz schätzt, dass Braunkohlekraftwerke für 30 Prozent des gesamten Kohlendioxidausstoßes in NRW verantwortlich sind. Allein die vier größten Braunkohlekraftwerke kommen auf 90 Millionen Tonnen CO2 … Weiterlesen

„Laumann will vom Mindestlohn ablenken“

Tariflohn in jeder Gaststätte reicht nicht, sagt Barbara Steffens, arbeitspolitische Sprecherin der Landtagsgrünen

taz nrw, 04.05.2007 S. 2

Interview taz nrw

taz: Frau Steffens, im NRW-Gaststättengewerbe muss künftig Tariflohn gezahlt werden. Kann damit Lohndumping verhindert werden? Barbara Steffens: Teilweise. Weite Teile der Beschäftigten werden dadurch nicht erreicht. Denn nur die drei unteren Tarifgruppen und die Vergütung für Auszubildende sind überhaupt für allgemeinverbindlich erklärt worden. Beschäftigte in anderen Branchen bleiben sowieso außen vor. Deshalb brauchen wir einen … Weiterlesen

„Das erinnert an Castor-Transporte“

Der Protest gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai in Dortmund war ungewöhnlich heftig, sagt Historiker Holger Heith vom Archiv für soziale Bewegungen. Krawalle schadeten aber dem Ansehen in der Bevölkerung, warnt er

taz nrw, 03.05.2007 S. 1

Interview taz nrw

taz: Herr Heith, rund 2.000 Menschen haben am 1. Mai in Dortmund deutlich gemacht, dass sie keinen Nazi-Aufmarsch wollen. Sogar eine S-Bahnstrecke wurde sabotiert, um die Nazis an der Anreise zu hindern. Hat Sie das überrascht? Holger Heith: Ich war von der Heftigkeit des Protestes sehr überrascht. Ich hatte gehofft, dass viele Leute kommen. Das … Weiterlesen

Gebühr oder Bankrott

Damit ihr Haus überlebt, werden Studierenden der Privat-Uni Witten-Herdecke höhere Gebühren verordnet

taz, 02.05.2007 S. 6

taz - die tageszeitung

Pleite oder höhere Studiengebühren – Deutschlands älteste Privat-Uni Witten-Herdecke hat wenig Auswahl. Die finanziell angeschlagene Hochschule ist auf der Suche nach Investoren. Diese machen kein Hehl daraus, dass die Studiengebühren in Witten-Herdecke für eine private Hochschule zu niedrig seien. Die Studierendengesellschaft ist alarmiert und beharrt auf Absprachen mit der Uni: „Die Uni darf die Gebühren … Weiterlesen

taz auf Hochtouren in NRW

Neue Armut und die 1.000-Euro-Frage

taz nrw, 28.04.2007 S. 2

taz nrw

Das Ende der Arbeitsgesellschaft zu verkünden, ist in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit nicht mehr allzu überraschend. Seit die Mittelschicht letztes Jahr das Prekariat entdeckt hat, kann man es überall lesen: Ja, es gibt Menschen in Deutschland, die seit Jahren ohne Beschäftigung sind und es auf absehbare Zeit auch bleiben werden. Die Zeiten der Vollbeschäftigung sind eben … Weiterlesen

Freudentag für freies Studium

An der Fachhochschule Düsseldorf lehnt der Senat Studiengebühren erneut ab. Die FH-Leitung kündigt "enorme Einsparungen" an. Studierende werfen dem Rektorat vor, Druck auszuüben

taz nrw, 26.04.2007 S. 2

taz nrw

Die FH Düsseldorf bleibt der Fels in der Brandung: Als einzige Fachhochschule in Nordrhein-Westfalen weigert sich die Landeshauptstadt-FH, Studiengebühren einzuführen. Am Dienstag Abend lehnte der Senat einen entsprechenden Antrag ab. Elf Senatsmitglieder stimmten in geheimer Abstimmung dagegen, sieben dafür. Bei den Gebührengegnern ist die Freude groß. In Nordrhein-Westfalen sind es außer der FH Düsseldorf nur … Weiterlesen

Staat will pieksen

Die Landesregierung prüft Zwangsimpfungen gegen Masernepidemie. Ärzte fordern, Kindergärten und Schulen besser zu kontrollieren und über die gefährliche Viruskrankheit aufzuklären

taz nrw, 20.04.2007 S. 1

taz nrw

Im Kampf gegen Masern schließt die Landesregierung Pflichtimpfungen nicht mehr aus. Angesichts neuer Masernfälle rät das NRW-Gesundheitsministerium den Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen. Sollte die Quote in den nächsten anderthalb Jahren nicht steigen, muss laut Staatssekretär Stefan Winter über eine Impfpflicht nachgedacht werden. Deutschlandweit sind zur Zeit 93 Fälle von Masern gemeldet, in Nordrhein-Westfalen … Weiterlesen

Blatt unerwünscht

"Bild" wirbt an NRW-Unis. Studis: "Sexistische Zeitung"

taz nrw, 19.04.2007 S. 4

taz nrw

Die Werbeaktionen der Bild-Zeitung an NRW-Hochschulen stoßen bei Studierenden auf Protest. Anfang der Woche wurde an der Ruhr-Uni Bochum ein Bild-Werbestand zerstört, berichtete die Internetseite de.indymedia.org. Begründet wurde die Aktion mit den „populistischen und sexistischen Inhalten“ der Boulevardzeitung. Auch an der Uni Bielefeld gab es Protest: Laut bildblog.de rollten Studierende hinter einem Bild-Stand ein Transparent … Weiterlesen

Regimetreu bis zum Schluss

Die Düsseldorfer Polizei war tief in NS-Verbrechen verstrickt. Allein 700 Beamte waren Mitglieder einer SS-Division, sagen Historiker. Ein spektakulärer Aktenfund machte ihre Forschungsarbeit erst möglich. Sogar Yad Vashem ist interessiert

taz nrw, 19.04.2007 S. 4

taz nrw

Es war ein Zufallsfund: Ende der 1990er Jahre wurden bei Brandschutzbauarbeiten im Düsseldorfer Polizeipräsidium alte Akten entdeckt. Jahrzehnte lang lagen sie schon auf dem Speicher des 1933 fertig gestellten Polizeipräsidiums. Es handelte sich um Personalakten einfacher Polizeibeamter aus den Jahren zwischen 1919 und 1949, also von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis zur Gründung … Weiterlesen

Immergrüne Barbara

So mancher politische Gegner freute sich schon über ihren Abgang: Aber Kölns grüne Fraktionschefin will bleiben

taz nrw, 17.04.2007 S. 2

taz nrw

Geht sie jetzt oder nicht? Die Verwirrung war groß, nachdem die Nachricht durch einige Medien gegangen war: Barbara Moritz, Kölns grüne Fraktionschefin, die Architektin der ersten schwarz-grünen Koalition in der Domstadt, wirft das Handtuch. Prompt trudelten erste Glückwunschschreiben politischer Gegner ein, Tenor: „ehrenwert, aber überfällig“. Doch das war zu früh gefreut: Barbara Moritz will nicht … Weiterlesen

Klimaschützer werfen RWE Wortbruch vor

Weil RWE fünf alte Braunkohleblöcke zwei Jahre länger betreiben will, sehen Umweltschützer den Klimaschutz in Gefahr. Grüne: RWE hat Stilllegung schriftlich zugesagt. Landesregierung: Klimaschutzziele nicht gefährdet

taz nrw, 14.04.2007 S. 1

taz nrw

Mit Empörung haben Umweltschützer und Grüne auf die Ankündigung von RWE reagiert, fünf Blöcke im Braunkohlekraftwerk Frimmersdorf bei Grevenbroich erst 2009 abzuschalten. „Das ist Wortbruch“, kritisiert der grüne Landtagsabgeordnete Reiner Priggen. „RWE hat mehrfach schriftlich zugesagt, für den Neubau von Braunkohlekraftwerken alte abzuschalten.“ Kohlegegner vor Ort fürchten jetzt die Folgen für Umwelt und Klima. „Wenn … Weiterlesen

Kampf für Windmühlen

Unternehmer haben keine Wahl: Sie müssen Mitglied in der Handelskammer werden. Ein Windkraft-Unternehmer aus Münster klagt jetzt. Er sieht seine Interessen nicht vertreten

taz nrw, 13.04.2007 S. 2

taz nrw

Thomas Siepelmeyer traute seinen Augen kaum: Da forderte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) doch tatsächlich, den Marktanteil erneuerbarer Energien nicht weiter zu erhöhen. Schwarz auf weiß stand es in der Presseerklärung des DIHKs, datiert vom 10. Januar 2007. Siepelmeyer war empört, und zwar aus gutem Grund: Der Diplom-Geologe aus Greven ist selbst Windunternehmer. Mit … Weiterlesen

FDP: Braunkohle wird diskriminiert

taz nrw, 11.04.2007 S. 2

Meldung taz nrw

Die FDP sieht die NRW-Braunkohle beim Klimaschutz benachteiligt. Die Regelung zu den Emissionszertifikaten, auf die sich die große Koalition vor Ostern in Berlin geeinigt hat, diskriminiere „den einzigen subventionsfreien heimischen Energieträger“, kritisierte der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dietmar Brockes. Er forderte, nicht nur CO2, sondern alle klimaschädlichen Gase zu berücksichtigen. Jetzt räche sich, dass die … Weiterlesen