Im Land von Burgen und Bergbau

Leonardo (WDR5), 13.10.2017

Radio Reportage WDR

  (Anmoderationsvorschlag: Bergauf, bergab – so fährt man, wenn man im Bergischen Land unterwegs ist. Wälder und Wanderwege locken die Stadtbewohner aus Köln und Bonn zur Erholung. Man besucht Schloss Bensberg oder den Altenberger Dom oder geht in eins der vielen Museen. Einen ganz anderen Blick bietet die Archäologietour. Bereits zum zweiten Mal zeigt der … Weiterlesen

Kostbarkeiten am Rande der Grube

Auch beim Braunkohletagebau machen Archäologen ihre Entdeckungen. Zum Beispiel Urnen aus der Eisenzeit oder römische Villen. Mit Notgrabungen retten die Ausgräber Bodendenkmäler in Garzweiler, Hambach und Inden, bevor die Kohlebagger anrücken.

Impuls (SWR2), 24.07.2017

Radio Reportage SWR2

Es sieht aus wie eine Mondlandschaft. Irgendwo in dem gigantischen Loch steht ein riesiger Bagger, weiter hinten noch einer. Hier wird Braunkohle abgebaut. Langsam fressen sich die Bagger durch die Erde. Am Rande der Grube hat Timo Bremer seinen derzeitigen Arbeitsplatz. „Werksanlagen – Absolutes Betretungsverbot für Betriebsfremde“, warnt ein Schild. „Vorsicht Absturzgefahr!“ Der Archäologe geht … Weiterlesen

Umnutzung von Kirchen

Klettern statt knien

Tag für Tag (Deutschlandfunk), 18.07.2017

Deutschlandfunk Radio Reportage

Erst mal die Karabinerhaken checken. Roland und Achim wollen hoch hinaus. 13 Meter geht es senkrecht die Wand hoch. Kletterhallenbetreiber Klaus Fasbender erklärt den Schwierigkeitsgrad:   „Die klettern gerade privat hier zusammen. Sind gerade in einer VI- drin. Die haben wir aus Tennisbällen gestaltet, die Route. Fühlt sich sanft und weich an, ist aber schwer … Weiterlesen

Archäologen sichern Funde heute mit 3D-Scannern

Bei den Ausgrabungen des jüdischen Viertels am Kölner Rathaus arbeiten die Archäologen mit 3D-Scannern. Vor allem Teile der Synagoge werden im LVR-Museum in Bonn eingescannt. Die Archäologen können so das Gebäude virtuell wieder auferstehen lassen. Und die Original-Funde bleiben sicher verwahrt im Depot.

Bei den Ausgrabungen des jüdischen Viertels am Kölner Rathaus arbeiten die Archäologen mit 3D-Scannern. Vor allem Teile der Synagoge werden im LVR-Museum in Bonn eingescannt. Die Archäologen können so das Gebäude virtuell wieder auferstehen lassen. Und die Original-Funde bleiben sicher verwahrt im Depot.Leonardo (WDR5), 04.07.2017

Radio Reportage WDR

O-Ton Scanner Ein Scanner bei der Arbeit. Das hört sich auch bei Archäologen kaum anders an als im heimischen Büro. Doch was Olivia Straub da im LVR-Landesmuseum in Bonn einscannt, ist kein Blatt Papier. Es ist ein Tongefäß, das farblich an eine unbemahlte Amphore ohne Hals erinnert. Der helbraune, antike Topf steht auf einer Scheibe, … Weiterlesen

Kohle statt Kirche

Das Dorf Keyenberg muss dem Braunkohletagebau Garzweiler II weichen. Auch die alte Kirche aus dem 19. Jahrhundert wird abgerissen. Im umgesiedelten Dorf wird nur noch eine Kapelle stehen. Die reicht zwar für die schwindende Zahl der regelmäßigen Besucher, doch die Vorsitzende des Ortsausschusses sagt: "Da wird noch so manche Träne fließen."

Tag für Tag (Deutschlandfunk), 20.06.2017

Deutschlandfunk Radio Reportage

An der alten Kirche hängt der neue Plan. In grün, gelb, blau und rot sind die Grundstücke markiert, so kann jeder sehen, welche Parzellen schon verkauft, vorgemerkt oder noch zu haben sind. Keyenberg muss umziehen. Das kleine Dorf bei Erkelenz muss dem Braunkohletagebau Garzweiler II weichen. Alle Proteste von Anwohner und Klimaschützern waren vergeblich: Die … Weiterlesen

Geschichte lernen im Netz

Die Plattform "segu Geschichte" bietet Schaubilder, Zeitleisten, Lernvideos oder Ratespiele, die den Geschichtsunterricht in der Schule bereichern sollen.

Impuls (SWR2), 14.03.2017

Radio Reportage SWR2

(Anmoderationsvorschlag: Die Möglichkeiten digitaler Medien verändern den Schulunterricht. Für den Geschichtsunterricht ist die neue Online-Lernplattform „segu Geschichte“ da. Sie stellt Lernmaterialien wie interaktive Schaubilder und Quizformate, digitale Zeitleisten und Lernvideos, virtuelle Erkundungen mittels Street View und Lernaufgaben frei zur Verfügung. Entwickelt wurde sie in sechsjähriger Arbeit am Historischen Institut der Uni Köln. Dahinter steht auch … Weiterlesen

Auf den Spuren der Hexenprozesse

Leonardo (WDR5), 23.02.2017

Radio Reportage WDR

(Anmoderationsvorschlag: Hexenprozesse gehörten im späten Mittelalter und der Frühen Neuzeit zum Alltag. Auch im heutigen Nordrhein-Westfalen. Vor ein paar Jahren machte der Ort Flamersheim bei Euskirchen Schlagzeilen, weil das Protokoll eines solchen Hexenprozesses wiederentdeckt wurde, der dort in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges geführt wurde. Die historischen Orte kann man noch heute sehen, auch wenn … Weiterlesen

Mit der Spielzeug-Schaufel im Römerlager

In Haltern (Nordrhein-Westfalen) zeigen Archäologen den Kleinen, wie gegraben wird, wie Erde gesiebt wird, wie Funde dokumentiert werden.

Impuls (SWR2), 29.08.2016

Radio Reportage SWR2

O-Ton (o-ton-vitrine) „Wenn wir dann gleich auf der Grabung sind, kann es sein, dass Ihr vielleicht auch so eine Scherbe findet. Das sammeln wir alles. Wie gesagt, Ihr könnt es nicht mit nach Hause nehmen. Das bleibt hier, weil es dann vielleicht auch irgendwann mal in der Vitrine landet. – Was ist eine Vitrine? – … Weiterlesen

Der Star unter Kölns Kirchen

Das katholische Köln hat eine besondere Dichte von modernen Sakralbauten, und der moderne Kirchenbau von St. Engelbert hat Weltniveau. In St. Engelbert predigte Kardinal Josef Frings einst den legalisierten Klau

taz, 09.06.2007 S. 27

Reportage taz - die tageszeitung

Es ist ruhig hier im Kölner Norden. Touristen verirren sich selten in das Wohngebiet zwischen Zoo und Bundesversorgungsamt. Sehenswürdigkeiten würde hier erst recht niemand vermuten. Das „heilige“ Köln mit seinen unzähligen romanischen Kirchen und dem weit sichtbaren Dom (siehe Kästen) ist weit entfernt. Köln ist eine Stadt der Kirchen. Wie in keiner anderen deutschen Stadt … Weiterlesen

Entlassung auf Bewährung

Er fährt. Wieder mal. Bisher ist der Sky Train am Düsseldorfer Flughafen vor allem durch Pannen aufgefallen. Nach erfolgter Generalüberholung gibt sich die Firma Siemens zuversichtlich. Zum Jahresende wird die Schwebebahn offiziell übergeben, die Kritikern zu Folge eine Fehlplanung ist

taz nrw, 18.10.2006 S. 3

Reportage taz nrw

Es wackelt und ruckelt. Im überfüllten Abteil suchen einige Fahrgäste nach Halt an den Griffen. Es ist voll im Sky Train, dem Flughafenshuttle, der wegen seiner vielen Pannen schon weit über die Grenzen Düsseldorfs hinaus bekannt geworden ist. Dabei ist der Sky Train, der 2002 erstmals in Betrieb genommen wurde, offiziell noch nicht mal fertig: … Weiterlesen

Aufstand der Sachbearbeiter

Der drohende Jobverlust treibt so manchen Allianz-Angestellten in die Arme der Gewerkschaft. In Dortmund tauschten am Montag Mitarbeiter ihre Bürokluft gegen Aktions-T-Shirts, bedruckt mit Kampfparolen gegen den Stellenabbau in NRW

taz nrw, 02.08.2006 S. 3

Reportage taz nrw

Schnell noch ein paar Unterschriftenlisten unter den Arm geklemmt, dann geht es los. „Du sammelst die Unterschriften, ich verteil‘ die Karten“, schlägt er vor. Sie nickt. Zügig verlassen Irina und Thomas Bürstinghaus das Betriebsratsbüro der Dortmunder Commerzbank. Im Haupteingang bauen sie sich auf. Schon bald hat die 47-jährige Irina Bürstinghaus die erste Kundin angesprochen. „Das … Weiterlesen

Der teure Sog in die Tiefe

Häuser bekommen Risse, Straßen versinken: Die Nebenwirkungen des Bergbaus sind kostspielig - und die Ruhrkohle AG möchte das Problem gerne los sein. Doch Politiker befürchten, dass die "Ewigkeitskosten" am Staat hängen bleiben

taz nrw, 22.06.2006 S. 3

Reportage taz nrw

Der Riss geht einmal längs durch die Wand. Darunter ist ein Kellereingang – verrammelt und mit Balken gesichert. „Das ist ein Totalschaden“, erklärt Achim Sprajc und zeigt auf das rote Backsteinhaus am Ortsrand von Bottrop-Kirchhellen. Von weitem sieht es ganz normal aus. Geht man jedoch näher heran, sieht man, wie sich der Boden vor dem … Weiterlesen

Nächster Halt: Römerfriedhof

Wenn die Kölner Tunnelbauer vorpreschen, ist das unterirdische Archiv der Stadt in Gefahr. Akribisch sammeln Archäologen und Grabungstechniker deshalb im Zuge des U-Bahn-Baus unter der Altstadt jedes Knöchelchen. Und fördern Überraschendes zu Tage

taz nrw, 24.05.2006 S. 3

Reportage taz nrw

Lange kann Hubert Berke das Knochenstück nicht halten. Mit beiden Armen stemmt er das längliche Stück hoch und ist froh, als er den 20-Kilo-Brocken wieder absetzen kann. Identifizieren kann er es leichter, denn als Paläozoologe beschäftigt er sich mit fossilen Tieren. Das Knochenstück gehört zu einem Nashornschädel. Der wurde jüngst bei den Ausgrabungen auf dem … Weiterlesen

Warten auf den „richtigen“ Streik

An der Kölner Uniklinik freuen sich die streikenden Verdianer: Jetzt ist das Wetter mit ihnen. Die Ärzte planen einen echten Ausstand - wenn die Arbeitgeber nicht nachgeben

taz, 08.05.2006 S. 6

Reportage taz - die tageszeitung

Gerade kommt das Mittagessen rein, vor dem Zelt kloppen einige Frauen Skat. Das Streikcamp vor der Uniklinik in Köln wirkt fast wie ein kleines Ferienlager. Um 5.45 Uhr beginnt ein Streiktag. Später geht es in die Stadt zum Unterschriftensammeln. Im Streikzelt laufen den ganzen Tag lang Kurse in Reanimation, Vorträge oder Musik. An diesem Tag … Weiterlesen

Hier wird wieder gewohnt

In den Wohnungen des Barmer Viertels ist es kalt und dreckig. Seit rund vier Wochen üben sich die Hausbesetzer in Improvisation. Jetzt zeigt ihr Einsatz erste Erfolge: Über den Abriss wird im Kölner Stadtrat wieder diskutiert

taz nrw, 29.03.2006 S. 3

Reportage taz nrw

Strom gibt es nur vom Generator. Wasser muss vom Hydranten geholt werden. Das Leben im besetzten Haus ist alles andere als bequem. Und doch sollen es inzwischen bis zu hundert Leute sein, die sich seit Anfang März in den verschiedenen Häusern des Barmer Viertels in Köln breit gemacht haben. Dass diese Altbauten abgerissen werden – … Weiterlesen

Am Ursprung der Ruhrindustrie

Vor bald 250 Jahren nahm in Oberhausen-Osterfeld der erste Hochofen des Ruhrgebiets den Betrieb auf. Das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege gräbt jetzt nach den Überresten. Eine Ortsbesichtigung

taz nrw, 28.03.2006 S. 3

Reportage taz nrw

Die ersten Grundmauern liegen schon frei. Deutlich ist ein Gewölbe am Boden zu erkennen. Ein Rauchabzug, dazu Mauerreste, die die Archäologen als Fundamente des Kesselhauses deuten. Nur vier Tage brauchten die Ausgräber, um die ersten Überreste der alten Eisenhütte St. Antony in Oberhausen freizulegen. Es ist nicht irgendeine Hütte, die das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege … Weiterlesen

Großeinsatz für die Feldjäger

Kampflos überlässt die Friedensbewegung der Bundeswehr den Domplatz nicht. Beim öffentlichen Gelöbnis in Köln hat die Militärpolizei alle Hände voll zu tun, die Rekrutenvereidigung zu schützen

taz nrw, 22.09.2005 S. 2

Reportage taz nrw

Zwischen Dom und Demo sind nur wenige Meter Abstand und gerade mal zehn Polizisten postiert. Es ist ruhig an diesem Mittwoch Morgen um zehn vor dem Haupteingang des Kölner Doms. Drinnen wird gerade ein Soldatengottesdienst gefeiert: der Auftakt zum Gelöbnis, das gegen Mittag an der Südseite des Doms auf dem Roncalliplatz stattfinden soll – genau … Weiterlesen

Weiße Farbe für den Papst

Die jüdische Gemeinde in Köln bereitet sich auf den Papstbesuch vor. Auch wenn die frische Wandfarbe in der einzigen Synagoge der Domstadt noch nicht trocken ist: das Programm steht

taz nrw, 08.08.2005 S. 4

Reportage taz nrw

„Kommen Sie doch mal hier hoch, dann haben Sie ungefähr den Blick, den auch der Papst haben wird.“ Michael Rado steht auf den erhöhten Platz vorne im Betsaal der Kölner Synagoge. Da, zwischen den beiden siebenarmigen Leuchtern, wird Josef Ratzinger sitzen, wenn er während des Weltjugendtages der jüdischen Gemeinde Kölns einen Besuch abstattet. Das Oberhaupt … Weiterlesen

Jede Botschaft hat ihre Farbe

An der Kölner Universität ist der Wahlkampf eröffnet. Bis Freitag können die 47.000 Studis ein neues Studierendenparlament wählen. Für die Wahlkämpfer der sieben Listen heißt das früh aufstehen

taz köln, 07.12.2004 S. 4

Reportage taz köln

Der Tag beginnt um 6 Uhr. „Das geht jetzt so weiter bis Freitag“, erzählt Johannes Eisenbarth. Er ist einer der Wahlkämpfer, die diese Woche an der Uni Köln um die Stimmen der rund 47.000 Studierenden werben. Da gilt es zu plakatieren, Flugblätter zu verteilen und Infostände aufzustellen, um die Wählerinnen und Wähler auf die eigene … Weiterlesen

Mal drunter, mal drüber

Im Prozess gegen einen Kölner Antifaschisten verwickeln sich die Beamten in Widersprüche. Doch die Staatsanwaltschaft will noch nicht aufgeben

taz köln, 26.08.2004 S. 4

Reportage taz köln

Timothi Maywood ist in Köln bestenfalls als PDS-Sprecher bekannt. Doch Staatsanwaltschaft und Polizei wissen mehr über ihn: Der 31-jährige Student soll bei einer Demonstration als „Rädelsführer“ aufgetreten sein. Er soll es alleine mit zwei bis drei Polizisten aufgenommen haben, um einen von der Polizei am Boden festgehaltenen Mitdemonstrierenden zu befreien, und dabei auch nicht vor … Weiterlesen

Der Traum vom Leben ohne Zwang ist aus

Dreieinhalb Wochen lang bastelten die BesetzerInnen am Eifelplatz an ihrer Vision von einer anderen Welt. Gestern früh wurde das Gelände von der Polizei geräumt und Köln ist wieder ohne Soziales Zentrum. Und Klaus der Geiger würde am liebsten auf der Stelle woanders ein neues Haus besetzen

taz köln, 18.08.2004 S. 4

Reportage taz köln

Der Pinguin hängt zwar noch an seiner Leine, aber sonst ist am Eifelplatz nichts mehr, wie es war. Gestern früh bereitete die Polizei „Pingutopia“, wie das besetzte Haus am Eifelplatz von seinen Besetzern liebevoll genannt wurde, ein jähes Ende. Pinguine können doch fliegen, wollten die Aktivisten mit der Wahl ihres Maskottchens sagen. Gestern Morgen war … Weiterlesen

Das richtige Leben beginnt mit Aufräumen

Am Kölner Eifelplatz ist seit Freitag ein Haus besetzt. Die jungen AktivistInnen setzen auf alternative Lebensformen jenseits von Verwertungszwang und kapitalistischer Konkurrenz. Doch auch im "Sozialen Zentrum" gibt es Freiheit nicht ohne Ordnung

taz köln, 26.07.2004 S. 1

Reportage taz köln

Vom Eifelplatz aus sieht alles ganz normal aus. Nur wer genau hinschaut, sieht hinter den unscheinbaren Garagen an der Westseite des Platzes an einem Haus die Transparente, die verraten, dass hier ein „Soziales Zentrum“ ist. In dem leer stehenden Gebäude haben es sich seit letztem Freitag einige Hausbesetzerinnen und -besetzer gemütlich gemacht. Markus, Susi, Dieter* … Weiterlesen

Die Göttin mit den Augen der Liebe

Hier wird Sri Kamadchi Ampal gefüttert, bekleidet und gewaschen: In Hamm wurde im Juli der zweitgrößte Hindu-Tempel Europas geweiht / Hunde sind verboten, menschlicher Besuch ist der Gemeinde willkommen

Neues Deutschland, 08.08.2002 S. 13

Neues Deutschland Reportage

Ein Industriegebiet von Hamm, zehn Uhr morgens: Im Tempel-Inneren hat bereits die Andacht, die Puja, begonnen. In Autos treffen die ersten Familien auf dem Gelände ein. Die Kinder sehen oft zum ersten Mal in ihrem Leben einen so großen Tempel, wie er hier im westfälischen Hamm-Uentrop steht. Schon von weitem ist das heilige Gebäude zu … Weiterlesen

Von Nichtsnutzen zu fleißigen Arbeitern

Die Fabrik, mit der einst Friedrich Engels – Vater des gleichnamigen Sozialisten – den Arbeitern im Bergischen Land „Wohlstand“ und den 15-Stunden-Tag brachte, ist heute ein Museum. Es dokumentiert den Strukturwandel des Landes

taz köln / taz nrw, 04.07.2002 Nr. 105, S. 3

Reportage taz köln taz nrw taz ruhr

Eine dreiviertel Bahnstunde von Köln entfernt, mitten im Bergischen, liegt Engelskirchen. Die Gegend ist ländlich, in den Dörfern findet sich ab und zu ein Betrieb, manchmal ein Supermarkt, ein Autohändler. Doch in Engelskirchen fällt der Blick auf eine stattliche, neoklassizistische Villa, wie sie hier wohl kaum jemand vermutet hätte, dahinter eine ehemalige Fabrik und eine … Weiterlesen

Ein kleines Manchester im Bergischen Land

Wo Friedrich Engels Mehrwert und Profit kennen lernte: Die Textilfabrik Ermen & Engels in Engelskirchen/Agger gehört heute zum Verbund "Rheinisches Industriemuseum"

Neues Deutschland, 06.06.2002 S. 13

Neues Deutschland Reportage

Eine dreiviertel Stunde mit der Regionalbahn von Köln entfernt, mitten im Bergischen, liegt Engelskirchen. Die bergige Gegend ist ländlich geprägt. In den Dörfern findet sich ab und zu ein Betrieb, manchmal ein Supermarkt oder ein Autohändler. So ist das auch in Engelskirchen an der Agger, doch an der Stelle, an der die Agger einen Bogen … Weiterlesen

»…als wäre man in der Dritten Welt…«

Hinter bewachten Zäunen und Flutlichtmasten kommt Lagerstimmung auf: In Köln sind Roma auf möglicherweise verseuchtem Gelände untergebracht. Flüchtlingsrat und Vereine protestieren gegen diese »Abschreckungspolitik«

Neues Deutschland, 18.04.2002 S. 13

Neues Deutschland Reportage

Kalt und zugig ist es auf dem Gelände im Kölner Stadtteil Kalk. Hier, wo früher eine chemische Fabrik stand, stehen jetzt gelbe Container. In der Rheinmetropole, die sich gern als weltoffen und tolerant sieht, werden Flüchtlinge seit letztem Jahr nicht mehr nur in festen Steinhäusern untergebracht. Stattdessen wohnen rund 200 Menschen, im Moment vor allem … Weiterlesen

Katerstimmung ohne Suff

Wahlabend der Wahlverlierer: Während die Genossen übermütig feiern, gehen die Grünen geknickt nach Hause und lassen die Kölschfässer unberührt zurück

taz köln, 18.05.2000 Nr. 3, S. 5

Reportage taz köln

Die Fraktionsräume der Grünen im Kölner Rathaus, kurz vor Schließung der Wahllokale. Unberührt stehen die vielen Kölsch-Fässer hinter der provisorisch aufgebauten Theke. Daran wird sich im Laufe des Abends nicht viel ändern. Langsam füllt sich der Saal. Die grüne Kandidatin für Lindenthal kommt. Sie hat einen sicheren Platz auf der Landesliste, sie wird ins Düsseldorf … Weiterlesen