Afrika

Bushs Abschied von Afrika

Bei seinem letzten Afrika-Besuch als Präsident will George W. Bush für seine Hilfsprogramme gegen AIDS werben. Vor allem aber verfolgt er zutiefst amerikanische Interessen.

dw-world.de, 16.02.2008, http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3127378,00.html

DW-WORLD.DE

Es dürfte seine letzte Afrika-Reise als Präsident sein. Einige Projekte wird er wohl besuchen und vor allem viele Hände schütteln. Wenn George W. Bush am Freitag (15.02.2008) nach Afrika fliegt, dann vor allem, um die Erfolge seiner Politik zu begutachten. Milliarden Dollar hat er für den Kampf gegen Aids aufgebracht, ließ er vor seiner Abreise … Weiterlesen

Europa

¿Puede sobrevivir un Kosovo independiente?

Todo está listo para que Kosovo declare su independencia de Serbia el próximo domingo 17 de febrero. ¿Puede esta provincia, calificada ya antes como la zona más pobre de Yugoslavia, sobrevivir independientemente?

dw-world.de, 15.02.2008, http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3130173,00.html

DW-WORLD.DE spanish

“Hasta el domingo estará todo listo“, afirman los políticos kosovares. El 17 de febrero será probablemente la fecha en la que la provincia proclame su independencia de Serbia. Está por verse si Kosovo logra sobrevivir económicamente, después de todo no debe olvidarse que ya en épocas de la Guerra Fría era calificada como la región … Weiterlesen

Tschad

EU schickt weitere Soldaten in den Tschad

Um Darfur-Flüchtlinge zu schützen, setzt die EU die Stationierung der EUFOR-Truppe im Tschad fort. Ihre Neutralität ist aber umstritten, seit Frankreich Tschads Präsident Idriss Deby gegen die Rebellen unterstützt.

dw-world.de, 15.02.2008, http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3129307,00.html

DW-WORLD.DE

Ungeachtet der Lage im Tschad nimmt die EU die Stationierung ihrer EUFOR-Truppe wieder auf, um Darfur-Flüchtlingen zu helfen. Die ersten Militärmaschinen mit Ausrüstungsgütern sind diese Woche gestartet, für nächste Woche sind weitere Flüge geplant. Wegen der erneuten Gewalt in Darfur drängt die Menschrechtsorganisation Human Rights Watch auf eine schnelle Stationierung, ebenso der EU-Außenbeauftragte Javier Solana. … Weiterlesen

Kosovo

Welche Überlebenschancen hätte ein unabhängiges Kosovo?

Möglicherweise wird sich das Kosovo bereits am Sonntag (17.2.2008) von Serbien unabhängig erklären. Doch ist die Provinz, die schon früher das "Armenhaus Jugoslawiens" war, alleine überhaupt lebensfähig?

dw-world.de, 14.02.2008, http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3121015,00.html

DW-WORLD.DE

“Bis Sonntag wird alles unter Dach und Fach sein”, werden ranghohe Politiker des Kosovos zitiert: Der 17. Februar wird derzeit als der wahrscheinlichste Tag gehandelt, an dem die Provinz ihre Unabhängigkeit von Serbien erklären könnte. Noch völlig unklar ist dabei allerdings, ob das Kosovo alleine ökonomisch überhaupt lebensfähig wäre, schließlich galt es bereits zu Zeiten … Weiterlesen

欧洲

独立的科索沃能有生存下去的机会吗?

本周日(2008年2月17日)科索沃很可能宣布独立,从塞尔维亚分离出去,不过,这个过去曾有过南斯拉夫“贫民窟”之称的科索沃光靠自己的力量,能够生存下去吗?

dw-world.de, 14.02.2008, http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3127343,00.html

chinese DW-WORLD.DE

据科索沃高层官员说,就在这个周末,一切都可以按部就班地实现。这里指的是2月17日,非常可能,科索沃在这一天宣布脱离塞尔维亚,正式走上独立的道路。不清楚的是,科索沃具备自身生存的能力吗?就在不远的冷战年代,科索沃还被称作是南斯拉夫联邦的 “贫民窟”。 贫困问题严重 今天,科索沃仍然是欧洲最贫困的地区之一。根据世界银行的统计,2005年科索沃的年人均收入为1243欧元。37%的居民生活在贫困线以下,也就是每天用于支配生活的费用不足1.42欧元。贫困波及最严重的人群是儿童和老人以及缺男人的家庭、伤残人、失业者和吉普赛人。根据科索沃教育中心提供的数据,该地文盲大约占人口总数的25%。 这样一个国家经济生存能力会是怎样的?宣布独立之前,人们对这个问题的忧虑越来越明显。今年2月9日刊登于”华尔街日报 ” 的一篇文章评论道,被独立熏心的那些人整个忽略了经济现实。美国霍普金斯大学国际法及外交学教授魏德武德(Ruth Wedgwood)认为,科索沃有煤、有铅,也有人,但它所在的欧洲地区很少有游客。就政治层面看,实际上在米洛舍维奇下台之后,科索沃失掉了独立的理由。 对采矿的希望 并非所有人都象魏德武德这样悲观。卡普斯(Franz Kaps)在2007年5月前一直担任世界银行分管南欧的特使,现在即便离开这个职务后,也还在为世界银行做咨询顾问。他认为,科索沃可以采褐煤发展电力,前途可观。科索沃的褐煤储量估计高达150亿吨。根据世界银行的计算,东南欧到2012年前将增加发电4.5兆瓦。不过,科索沃的发电设备十分陈旧,亟待更新。因此,人们正在寻找投资者。如果这一点成功了,科索沃有望成为电力出口国。卡普斯说,无论哪一项发展,最根本的前提是政治和法律系统的稳定;而最能确保这一稳定的是,塞尔维亚和科索沃都加入欧盟。 但在完成这一步之前,科索沃人还必须依赖外援才能生存下去。据估计,生活在海外的科索沃人每年向国内亲友汇款额大约高达 4.5亿欧元。这种方式是最传统的外援。在奥地利格拉茨大学任教的卡瑟尔(Karl Kaser)教授说,80年代到南斯拉夫以及科索沃访问旅游的人很多,他自己就去过多次。当时存在南斯拉夫北部向南部资金流动的趋势,比如,斯洛文尼亚的资金向流向科索沃。”当时,人们的感觉是,情况正在好转”。到处都是建筑工地,新房舍、新宾馆处处可见。1989年开始出现政治危机。 从南斯拉夫到欧盟 卡瑟尔教授认为,强令科索沃留在塞尔维亚的版图上是不大可能的,这违背大多数科索沃人的意愿,而且科索沃也不能指望从贝尔格莱德那里得到经济援助,因为塞尔维亚的经济自身面临崩溃,不可能在科索沃大规模投资。他认为,重要的是,科索沃尽快成为欧盟一员,科索沃政府必须保证国内环境稳定。不论是采煤,还是寻找外国投资者,前提都是有清晰稳定的法律框架作支持。 他承认,企业对长期投资不感兴趣,而且也会转移盈利,但企业的行为是同政策条件紧密相关的。卡瑟尔对科索沃的发展前景很乐观。在他看来,事情只会越来越好。

Kosovo

Could an Independent Kosovo Sustain Itself Economically?

Would an independent Kosovo be able to survive on its own? The World Bank hopes the country would be able to support itself through its coal deposits. Some economists are not convinced it will be that easy.

dw-world.de, 12.02.2008, http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3122353,00.html

DW-WORLD.DE english

It could all happen on February 17. Observers are expecting Kosovo to declare its independence on Sunday. Independence will give the Albanian majority what it has been dreaming of: secession from Serbia. However, behind all the hope and optimism which stirs in the province ahead of the declaration there is still some uncertainty over whether … Weiterlesen

Mundo

Kosovo independente poderá sobreviver economicamente?

O mundo questiona se o Kosovo tem condições de sobreviver após sua eventual independência da Sérvia. Como remédio contra miséria, o Banco Mundial aposta nas reservas de carvão da atual província.

dw-world.de, 12.02.2008, http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3123573,00.html

DW-WORLD.DE portuguese

Muitos consideram que o próximo domingo, dia 17 de fevereiro, será a data de declaração de independência do Kosovo. A maioria albanesa conseguiria assim seu objetivo: finalmente separar-se da Sérvia. O que não está absolutamente claro é se a ainda província sérvia terá condições econômicas de sobrevivência. Já nos tempos da Guerra Fria, o Kosovo … Weiterlesen

Klimawandel

Kommunen für EU-weiten Klimapakt

Fast hundert europäische Städte wollen die Klimaschutzziele der EU übertreffen. 2009 soll ein Klimapakt vereinbart werden. Das Städtebündnis fordert eine entsprechende Vereinbarung auch für Deutschland.

dw-world.de, 11.02.2008, http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3115678,00.html

DW-WORLD.DE

Europas Kommunen preschen beim Klimaschutz vor. Fast hundert Städte – darunter Berlin, Bonn, London und Helsinki – wollen sich verpflichten, den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 um mehr als 20 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Damit würden die Kommunen das aktuelle Klimaschutzziel der EU übertreffen: Die Europäische Union hatte sich darauf geeinigt, den CO2-Ausstoß bis 2020 um … Weiterlesen

Climate

EU Cities Commit to Climate Package, But Challenges Lay Ahead

Fighting global warming can happen one city at a time. This is the belief of those who signed up to the EU's new climate package. Now, those cities who pledged to slash their CO2 are facing the reality of their promise.

dw-world.de, 11.02.2008, http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3119802,00.html

DW-WORLD.DE english

Almost 100 European cities committed themselves recently to the European Union’s campaign to fight global warming. The Covenant of Mayors, as the plan has been dubbed, commits the city councils involved to cutting emissions of the greenhouse gas carbon dioxide (CO2) by more than 20 percent by 2020. London, Berlin, Venice and Warsaw are among … Weiterlesen

Ecología

Las ciudades europeas apuestan por el ecologismo

Las ciudades europeas que desean superar los objetivos de la UE para la protección del medio ambiente suman casi una centena. Un “Pacto Climático” se firmaría en 2009, pero para Alemania no todos lo ven como un avance.

dw-world.de, 11.02.2008, http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3121733,00.html

DW-WORLD.DE spanish

Las municipalidades europeas se ponen a la cabeza de la conciencia medioambiental. Casi cien ciudades, entre ellas Berlín, Bonn, Londres y Helsinki, quieren comprometerse a reducir las emisiones de CO2 más de un 20% con respecto a los niveles de 1990. Con ello, superan en ambición ecológica a la Unión Europea, que se conforma con … Weiterlesen

Report der Winograd-Kommission – Die Versäumnisse der israelischen Führung während des Libanon-Krieges

Streitkräfte und Strategien (NDR Info), 09.02.2008

NDR Radio

Nordisrael im Juli 2006: An der Grenze zum Libanon tötet die Hisbollah acht israelische Soldaten, zwei werden entführt. Die israelische Regierung reagiert schnell. Am 12. Juli beginnt sie einen Krieg gegen den Libanon. Israelische Kampfflugzeuge greifen Stellungen der Hisbollah an, zerstören aber auch die Infrastruktur des Libanon. Straßen, Brücken, Elektrizitätswerke und vieles mehr werden getroffen. … Weiterlesen

Es gibt keine Exit-Strategie..

..sondern doch permanente Militärbasen im Irak?

Telepolis, 28.01.2008, http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27152/1.html

Telepolis

George W. Bush tut es schon wieder: Die amerikanische Regierung will offenbar durchsetzen, dass ausländische private Sicherheitsdienstleister im Irak auch künftig nicht von der dortigen Justiz belangt werden können. Außerdem beansprucht Washington das Recht, militärisch im Irak eingreifen zu können, wenn das demokratische System dort bedroht ist. Ein entsprechendes amerikanisch-irakisches Abkommen soll in diesem Jahr … Weiterlesen

Murrende Kurden

Irak: Streit um das neue irakische Ölgesetz

Telepolis, 17.01.2008, http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27083/1.html

Telepolis

Der Streit um die Verteilung des Öls im Irak spitzt sich zu: Im irakischen Parlament hat sich ein neues Parteienbündnis gegen die kurdische Regionalregierung zusammengefunden, die längst auf eigene Faust mit Investoren verhandelt. Das irakische Ölministerium wiederum will keine Firmen in den Irak lassen, die im kurdischen Norden investieren. Um die irakische Ölindustrie zu entwickeln, … Weiterlesen

Mit überwältigender Macht und warmen Worten

Mike Huckabee propagiert eine neue US-Außenpolitik. Tatsächlich will der ehemalige Baptistenprediger als Präsident den Kurs von George W. Bush fortsetzen, ihn aber besser erklären

Telepolis, 08.01.2008, http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27010/1.html

Telepolis

Gestartet als politischer Nobody hat sich Mike Huckabee (1) bei den Vorwahlen in Iowa gegen seine Mitwerber unter den republikanischen Präsidentschaftskandidaten durchgesetzt. Somit ist es nicht mehr ausgeschlossen, dass der christliche Hardliner dereinst Nachfolger von US-Präsident George W. Bush wird. Damit könnte ein neuer Stil ins Weiße Haus einziehen, denn Huckabee hat angekündigt, außenpolitisch weniger … Weiterlesen

Neues Wettrüsten in Ostasien?

Mit US-Hilfe schießt Japan eine Rakete in etwa 160 Kilometer Höhe ab

Telepolis, 20.12.2007, http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26905/1.html

Telepolis

Japan arbeitet auf Hochtouren an einer eigenen Raketenabwehr. In einer gemeinsamen Übung mit den USA hat das Land erfolgreich eine Rakete abgeschossen (1). Japan will sich so gegen nordkoreanische Raketen verteidigen. Die Nachbarstaaten fürchten eine amerikanisch-japanische Vormachtstellung in der Region. Japans Militärs lernen den Umgang mit amerikanischen Waffen: Am Dienstag Morgen japanischer Zeit hat ein … Weiterlesen

Reif fürs Museum

Die Zukunft des ehemaligen Atombunkers der Bundesregierung

Leonardo (WDR5), 20.12.2007,

Radio WDR

Sprecher: Die Bauarbeiter haben ganze Arbeit geleistet. Von dem, was einst der sicherste Bunker der Bundesrepublik war, ist nur noch ein 200 Meter langes Teilstück erhalten. Der Rest der riesigen Anlage, die einst offiziell „Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes“ hieß, wurde ausgeräumt und abgesperrt – betreten verboten. Durch das fast 19 Kilometer lange Röhrensystem unter … Weiterlesen

Auf Tuchfühlung mit den Taliban

Terroristen als Verhandlungspartner?

Telepolis, 17.12.2007, http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26873/1.html

Telepolis

Nach der Rückeroberung der südafghanischen Stadt Musa Kala spricht sich Großbritanniens Premierminister Gordon Brown für einen Versöhnungskurs in Afghanistan aus. Die Nato signalisiert Zustimmung. Unterdessen verlangen die Vereinigten Staaten und Großbritannien eine “faire Lastenteilung” in Afghanistan. In die Afghanistan-Politik kommt Bewegung. Großbritanniens Premierminister Gordon Brown lehnt zwar Verhandlungen mit den Taliban weiter ab. “Wie werden … Weiterlesen

Erzkonservative setzen auf Huckabee

Mit erzkonservativen Reden begeistert der ehemalige Prediger Mike Huckabee die Republikaner. In Umfragen liegt er auf Platz zwei im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur.

dw-world.de, 12.12.2007, http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3000714,00.html

DW-WORLD.DE

Natürlich ist der Mann gegen die Homosexuellenehe. Und für den Irak-Krieg und die Todesstrafe. Mike Huckabee entspricht ganz dem Klischee des amerikanischen Konservativen: Er ist gegen Abtreibung und strengere Waffengesetze. Er ist auch Mitglied der Waffenlobby „National Rifle Association“. Und er will der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden. Es ist noch nicht lange her, … Weiterlesen

Gordon Brown nimmt Afghanistan ins Visier

Raus aus dem Irak, rein nach Afghanistan: Großbritannien konzentriert sich im "Krieg gegen den Terror" zunehmend auf den Hindukusch und zieht seine Truppen aus dem Irak ab.

dw-world.de, 10.12.2007, http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2997581,00.html

DW-WORLD.DE

Der Richtungswechsel von Premierminister Gordon Brown ist nach Ansicht von Experten durchaus vernünftig. “In Afghanistan gibt es noch Erfolgsaussichten”, so Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Im Irak sei Großbritannien dagegen gescheitert. “Gordon Brown will das Problem Irak möglichst schnell loswerden.” Gordon Brown hat am Montag (10.12.07) überraschend Afghanistan besucht. Soldaten der … Weiterlesen

Tony Blair geht, Gordon Brown kommt – Großbritannien vor einer Kehrtwende in der Sicherheitspolitik?

Streitkräfte und Strategien (NDR Info), 16.06.2007

NDR Radio

Moderator: Der britische Premierminister Tony Blair gilt als einer der treuesten Gefolgsleute des amerikanischen Präsidenten Bush. In der britischen Presse wird Blair deshalb oft als Bush’s Pudel verhöhnt. Hauptgrund für diese Karikatur ist die Unterstützung der amerikanischen Irak-Politik. Die britischen Truppen übernahmen kurz nach dem Beginn des Krieges die Kontrolle der Region Basra im Süden … Weiterlesen

Fliegende Alarmanlage der Nato

Der Nato-Flugplatz Geilenkirchen feiert am Wochenende Geburtstag. Vor 25 Jahren starteten von dort erstmals Awacs-Flugzeuge zur Überwachung des Luftraums. Auch nach Auflösung des Warschauer Pakts sind die Maschinen mit dem Radar auf dem Buckel noch im Einsatz: bei Großereignissen wie der WM, aber auch bei Kriegseinsätzen der Nato

taz nrw, 15.06.2007, S. 3

taz nrw

Wäre da nicht dieses pilzförmige Ding, die Maschinen auf dem Flugplatz Geilenkirchen würden gar nicht weiter auffallen. Vor 25 Jahren landeten die Maschinen mit dem markanten Aufsatz zum ersten Mal auf dem Flugplatz nördlich von Aachen, den die Nato gerade von der Bundeswehr übernommen hatte. Ihre Spezialität: Mit dem riesigen Radarschirm können sie feindliche Flugzeuge … Weiterlesen

Ende der Straflosigkeit? Die USA wollen Verbrechen von Mitarbeitern privater Militärfirmen ahnden

Streitkräfte und Strategien (NDR Info), 24.03.2007,

NDR Radio

Moderator: Private Sicherheitsfirmen haben derzeit Hochkonjunktur. Allein im Irak sind mehrere zehntausend dieser „modernen Söldner“ für die US-Streitkräfte im Einsatz. Anders als reguläre Truppen operieren sie in einer rechtlichen Grauzone. Für Übergriffe und Exzesse sind sie bisher nicht zur Verantwortung gezogen worden. Das könnte sich jetzt aber ändern. Dirk Eckert weiß mehr: Manuskript Dirk Eckert … Weiterlesen

Trickserei mit Tradition

Post aus New York: Könnte Bush einen Vorwand fabrizieren, um den Iran anzugreifen? Nein, so was würde eine US-Regierung nie machen. Hat sie ja schließlich auch noch nie

taz, 08.03.2007, S. 16

taz - die tageszeitung Übersetzung

Kürzlich berichtete die Zeitschrift Salon, die meisten Iraner würden nicht glauben, dass die Vereinigten Staaten den Iran angreifen könnten. “Hauptsächlich, weil sie sich nicht vorstellen können, dass das Weiße Haus so unglaublich dumm sein könnte.” Immerhin ist der Iran ein Land, in dem sich während des Iran-Irak-Krieges Zehnjährige Handgranaten umgeschnallt und sich damit selbst zu … Weiterlesen

Wenn Maßstäbe verloren gehen – Wie Soldaten durch den Krieg verrohen

Streitkräfte und Strategien (NDR Info), 23.09.2006,

NDR Radio

Moderator: Im Irak ist mehr als drei Jahre nach dem Sturz von Saddam Hussein kein Ende der Gewalt in Sicht. Die Hoffnung in Washington, Fortschritte beim politischen Prozess führten zu einer Verbesserung der Sicherheitslage – diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Den noch vor kurzem in Aussicht gestellten Teilabzug der US-Truppen in diesem Jahr wird … Weiterlesen

Klage wegen Nato-Krieg

taz nrw, 05.09.2006, S. 1

Meldung taz nrw

Vor dem Landgericht Bonn wird seit gestern eine Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen Beteiligung am Nato-Krieg gegen Jugoslawien im Jahr 1999 verhandelt. Die französische Transportfirma Touax verlangt Schadensersatz, weil die Donau nicht mehr befahrbar gewesen sei, nachdem Nato-Flugzeuge drei Brücken bombardiert hatten. Dadurch seien der Firma ein Schaden von sieben Millionen Euro entstanden. Nach … Weiterlesen

Produktionsverbot für waffenfähiges Nuklearmaterial – US-Initiative ohne Aussicht auf Erfolg?

Streitkräfte und Strategien (NDR Info), 12.08.2006,

NDR Radio

Moderator: Von der UN-Abrüstungskonferenz in Genf hat man seit längerem nichts mehr gehört. Geht es nach den Vereinigten Staaten, dann ändert sich das bald: Die Bush-Regierung hat kürzlich einen Entwurf für einen Vertrag eingereicht, der die Produktion von waffenfähigem Nuklearmaterial weltweit verbieten soll. Doch wie ernst es die Vereinigten Staaten damit meinen, ist fraglich. Nicht … Weiterlesen

Nato: Awacs schafft Arbeitsplätze

taz nrw, 08.05.2006, S. 1

Meldung taz nrw

Die Nato hat die Region Geilenkirchen daran erinnert, dass sie wirtschaftlich von dem dortigen Awacs-Flugplatz profitiert. Laut einer neuen Studie des Militärbündnisses hat der Flugplatz in 2005 einen gesamtwirtschaftlichen Beitrag von 397 Millionen Euro geleistet. In der Region will die Nato “mindestens 1.673” Arbeitsplätze geschaffen haben, auf dem Flugplatz weitere 2.978. Auf niederländischer Seite kam … Weiterlesen

Iraker auf Einkaufstour in NRW

Mehr als hundert Geschäftsleute aus dem Irak kommen heute nach Köln, um den Handel anzukurbeln. Die Landesregierung begrüßt das. Vor Reisen in den Irak wird weiterhin gewarnt

taz nrw, 03.02.2006, S. 2

taz nrw

Der Vergleich mit einem orientalischen Basar gefällt Gelan Khulusi. Denn wenn alles gut läuft, wird heute in einem Kölner Hotel fleißig gefeilscht und gehandelt. Mehr als 120 irakische Kaufleute sind an den Rhein gereist, begleitet von hochrangigen Politikern, um deutsche Geschäftspartner ausfindig zu machen. “Bagdad am Rhein” heißt die Konferenz der Deutsch-Irakischen Mittelstandsvereinigung (Midan), deren … Weiterlesen

“Wir schicken niemanden in den Irak”

Man muss nicht in den Irak fahren um dort Geschäfte zu machen, sagt Geschäftsführer Hans-Ulrich Hübbel

taz nrw, 03.02.2006, S. 2

Interview taz nrw

taz: Herr Hübbel, heute kommen irakische Geschäftsleute nach Köln, um Kontakte zu deutschen Unternehmen zu knüpfen. Sie verkaufen Trinkwasseranlagen und machen seit Jahren Geschäfte mit dem Irak. Sind Sie an neuen Aufträgen interessiert? Hans-Ulrich Hübbel: Ja, wir haben zur Zeit drei neue Kontrakte mit irakischen Firmen, die wir auch erfüllen werden, wenn die irakische Regierung … Weiterlesen

Land der Truppenübungsplätze

Nordrhein-Westfalen wird von Großbritannien als Truppenstandort geschätzt. Ob die britischen Truppen weiterhin bleiben, will das Londoner Verteidigungsministerium jetzt entscheiden

taz nrw, 21.01.2006, S. 2

taz nrw

Gehen sie oder bleiben sie? Und wenn sie gehen, wird dann endlich die Frequenz frei, auf der bislang der Truppenfunk “British Forces Broadcasting Service” (BFBS) zu hören ist? In schöner Regelmäßigkeit, zuletzt zu Jahresanfang, geistern Gerüchte durch das Land, wonach der Abzug der britischen Truppen unmittelbar bevorsteht. Während die einen fürchten, Arbeitsplätze und Kaufkraft zu … Weiterlesen

“Solche Dinge werden leider schnell verdrängt”

Die Bundesrepublik ist als Nato-Mitglied mitverantwortlich für die Bombardierung der Brücke von Varvarin 1999, sagt der ehemalige Bonner SPD-Abgeordnete Hans Wallow. In Köln wird heute über die Klage der Opfer entschieden

taz köln, 16.06.2005, S. 4

Interview taz köln

taz: Heute wird der 7. Senat des Oberlandesgerichts Köln sein Urteil im Rechtsstreit der Bürger von Varvarin gegen die Bundesrepublik Deutschland fällen. Wie wird die Entscheidung ausfallen, Herr Wallow? Hans Wallow: Ich befürchte, dass die Klage der Angehörigen der Opfer des Bombenangriffs auf die Brücke von Varvarin erneut abgewiesen wird. Wünschen würde ich mir natürlich, … Weiterlesen

Legale Rüstungsgeschäfte hebeln Waffenembargo aus

Amnesty international erhebt schwere Vorwürfe gegen die Deutz AG. Motoren des Kölner Traditionsunternehmens würden trotz Waffenembargo vom Militär in China und Birma genutzt, behaupten die Menschenrechtsaktivisten. Die Deutz AG betont, sich an die Gesetze gehalten zu haben

taz köln, 19.10.2004, S. 1

taz köln

“Egal, wie hoch die Anforderungen sind” und “Egal, auf welchem Breitengrad”: “Auf einen DEUTZ kann man sich verlassen”, verspricht die Deutz AG. Das Kölner Unternehmen stellt Motoren her – “für alle Anwendungsbereiche”. Wie beliebt die Kölner Qualitätsware ist, kann man derzeit auch bei amnesty international nachlesen. Für die Menschenrechtsaktivisten ist das Kölner Traditionsunternehmen ein Beispiel … Weiterlesen

NATO-Gipfel in Istanbul

Militäreinsätze im Süden

Sozialistische Zeitung - SoZ, 31.07.2004, S. 11

Sozialistische Zeitung - SoZ

Der Ort war mit Bedacht gewählt, an dem sich die NATO Ende Juni zu ihrem Gipfel traf: in Istanbul, am Übergang von Europa nach Asien. Wer von Westeuropa nach Asien gelangen will, reist am schnellsten über den Balkan und dann über die Meerenge bei Istanbul. Danach öffnet sich den Reisenden der Weg nach Nahost und … Weiterlesen

Palästina in den Grenzen von 1917

Auf der Kölner Konferenz gegen den israelischen Sicherheitszaun waren die Hardliner am Werk: Von Kompromissen war keine Rede, statt dessen forderten die Teilnehmer das Rückkehrrecht für alle Palästinenser. Jetzt wollen sie Druck auf Israel ausüben

taz köln, 07.06.2004, S. 1

taz köln

Norbert Blüm ist unter die Aktivisten der Palästina-Solidarität gegangen. “Die Mauer muss weg”, rief er am Samstag den Teilnehmern des Kongresses “Stop the Wall” in der Alten Feuerwache zu. Die von der israelischen Regierung als Sicherheitszaun gebaute Grenzanlage kritisierte der Arbeitsminister a.D. als Schikane, deren Auswirkungen er bei Besuchen selbst gesehen habe: “Da kam ein … Weiterlesen

Gewaltfreiheit endet schon vor der Halle

"Stop-the-Wall"-Konferenz wünscht sich Frieden in Israel und Palästina. Bei der Einlasskontrolle gehts weniger sanft zu

taz - die tageszeitung, 07.06.2004, S. 7

taz - die tageszeitung

Mit einem Appell an Israels Regierung, ihren umstrittenen Sicherheitszaun wieder abzureißen, endete am Samstag die Konferenz “Stop the Wall” in Köln. Zu der Veranstaltung hatten über 20 Friedens- und Palästina-Solidaritätsgruppen eingeladen, unter ihnen die Attac-AG Globalisierung und Krieg, die Ärztevereinigung IPPNW, der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft. Der im Bau befindliche Grenzzaun schikaniere die … Weiterlesen

Nahostkonflikt erfasst Köln

Am Samstag findet in Köln eine Konferenz gegen den israelischen "Sicherheitszaun" statt. Kritiker aus der antideutschen Szene finden die Veranstaltung zu propalästinensisch und machen dagegen mobil

taz köln, 03.06.2004, S. 1

taz köln

Keine Israel/Palästina-Diskussion ohne eine Debatte darüber, wie israelische Politik kritisiert werden darf, wo also die Grenze zwischen legitimer Kritik und antisemitischem Ressentiment verläuft – das gilt auch für den kommenden Samstag, wenn in Köln die Konferenz “Stop the Wall” stattfindet. “Internationale Konferenz für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel” nennt sich die eintägige Veranstaltung, … Weiterlesen

Im Zweifel ohne die UNO

Der SPD-Abgeordnete Rolf Mützenich und der Grüne Ralf Fücks streiten in Köln über die Welt nach dem Irak-Krieg

taz köln, 19.03.2004, S. 4

taz köln

Aus seiner Erleichterung machte Rolf Mützenich keinen Hehl: Endlich musste der Kölner SPD-Bundestagsabgeordnete mal nicht die Sparpolitik der Regierung erklären, sondern konnte einen Abend lang ganz entspannt mit Ralf Fücks von der grünennahen Heinrich-Böll-Stiftung über internationale Politik, konkret: die USA, Irak-Krieg, Deutschland und die Nato, diskutieren. Eingeladen hatten die Kölner Grünen, die wie der Rest … Weiterlesen

“Politischen Preis für Krieg in die Höhe treiben”

Am Samstag wird weltweit gegen Krieg und Besatzung demonstriert, auch in Köln. Protest gegen Krieg und gegen Sozialabbau gehört zusammen, sagt der Kölner Gewerkschafter Thies Gleiss. Er fordert Streik gegen die Kriegseinsätze

taz köln, 19.03.2004, S. 1

Interview taz köln

taz: Herr Gleiss, warum gehen Sie als Gewerkschafter morgen “gegen Krieg und Besetzung des Irak” auf die Straße? Thies Gleiss: Weil es einen engen Zusammenhang gibt zwischen der Sparpolitik mit der Agenda 2010 und dem Versuch, unter Einsatz militärischer Mittel eine neue Weltordnung aufzubauen, in der Deutschland seinen angestammten Platz haben soll: Es geht darum, … Weiterlesen

Die Kosten der Besatzung

Die Verhältnisse im Irak sind noch nicht so geordnet, dass Bush seine Soldaten beruhigt nach Hause holen könnte. Das neue Herrschaftssystem im Irak ist nicht stabil genug, hinzu kommen beinahe täglich Anschläge. Vor allem aber ist die Privatisierung der irakischen Wirtschaft noch längst nicht abgeschlossen.

Volksstimme, 16.10.2003, Nr. 42

Volksstimme

Jetzt ist es also auch der US-Regierung aufgefallen: Verteidigungsminister Donald Rumsfeld leidet an “Dickköpfigkeit” und “Egomanie”. So jedenfalls lassen sich Mitarbeiter des Weißen Hauses in der Presse zitieren. Weil im Irak nichts so läuft wie von den Strategen im Pentagon geplant, wurde kurzerhand ein Planungsstab im Weißen Haus eingerichtet, der sich unter dem Kommando von … Weiterlesen

Pech für Airbus

Mauscheleien zwischen Pentagon und Boeing?

Telepolis, 23.09.2003, http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15689/1.html

Telepolis

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hatte im Jahr 2002 einen milliardenschwereren Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums ausgerechnet an den größten Konkurrenten verloren, den amerikanischen Boeing-Konzern. Doch möglicherweise ging bei der Vergabe nicht alles mit rechten Dingen zu ( Bush-Regierung ist mit der Rüstungsindustrie verfilzt (1)). Das Pentagon hat jedenfalls eine Untersuchung angekündigt (2). Bei dem fraglichen Rüstungsgeschäft … Weiterlesen

USA wollen die Führung nicht abgeben

Das Tauziehen um eine neue Irak-Resolution geht weiter

Telepolis, 15.09.2003, http://www.telepolis.de/deutsch/special/irak/15640/1.html

Telepolis

Auch bei den Gesprächen in Genf am Samstag konnten sich die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates – neben den USA China, Frankreich, Großbritannien und Russland – nicht auf eine gemeinsame Position verständigen. Umstritten ist nach wie vor, wie viel Macht die UNO im Irak bekommen soll. Frankreich und Deutschland legten (1) letzte Woche einen gemeinsamen … Weiterlesen

“Die UNO wäre sicher der bessere Ort”

Gespräch mit Cecilia Oh über die Welthandelsorganisation, die Stellung der Entwicklungsländer in ihr sowie die Rolle der Nichtregierungsorganisationen

junge Welt, 06.09.2003, Wochenendbeilage, S. 4/5

Interview junge Welt

* Cecilia Oh kommt aus Malaysia, hat in Großbritannien Jura studiert und beobachtet in Genf für das „Third World Network“ (http://www.twnside.org.sg) die Verhandlungen der Welthandelsorganisation WTO. Das TWN hat seinen Hauptsitz in Malaysia und unterhält Büros in Afrika, Lateinamerika und Genf F: Vom 10. bis zum 14. September tagt im mexikanischen Cancún die fünfte Ministerkonferenz … Weiterlesen

Bring them home now!

Gegen die Besetzung des Irak und Rückzug aller US-Truppen - Jetzt sind es sogar Soldaten und ihre Angehörigen, Reservisten und Veteranen, die die Bush-Regierung offen kritisieren

Telepolis, 05.09.2003, http://www.telepolis.de/deutsch/special/irak/15562/1.html

Telepolis

Mit der US-Besatzung des Irak und den zahlreichen Anschlägen, denen beinahe täglich amerikanische Soldaten zum Opfer fallen, sucht sich die Anti-Kriegsbewegung in den USA neue Aktionsschwerpunkte. Gegen die Besetzung des Irak und Rückzug aller US-Truppen heißt das neue Programm. Für den Abzug von Soldaten hat sich auch das Haushaltsbüro des Kongresses ausgesprochen, weil der personalintensive … Weiterlesen

Der große Jackpot

Profite aus Kriegsgeschäften der Bush-Regierung sind noch größer als angenommen

Telepolis, 01.09.2003, http://www.telepolis.de/deutsch/special/irak/15536/1.html

Telepolis

“Two U.S. Firms Hit Iraq Jackpot”, titelte (1) “CBS News” am 28. August auf seiner Internetseite, nachdem bekannt geworden war, wie gut die Unternehmen Halliburton und Bechtel an den Kriegen der Bush-Regierung verdienen. Bechtel soll Presseberichten (2) zufolge einen zusätzlichen Auftrag von 350 Millionen Dollar für Wiederaufbauprojekte im Irak erhalten. Dabei hatte das Unternehmen erst … Weiterlesen

Deutschland und Frankreich: Während sie vom Frieden reden, rüsten sie für den Krieg

Zeitung gegen den Krieg, 31.08.2003, Nr. 15



Seit Frankreich im Vorfeld des Irak-Kriegs sein Veto gegen eine UN-Sicherheitsratsresolution angedroht hatte, die den Irak-Krieg legitimieren sollte, haftet Frankreich ebenso wie Deutschland, dessen Regierung sich öffentlich gegen den Krieg ausgesprochen hatte, der Ruf an, Kriegsgegner zu sein. Völlig zu Unrecht: Erstens weil die deutsche Regierung jede Gelegenheit verstreichen ließ, den Krieg zu verhindern, etwa … Weiterlesen

Ringen um neue Irak-Resolution

Identität der Terroristen weiter unklar

Telepolis, 28.08.2003, http://www.telepolis.de/deutsch/special/irak/15516/1.html

Telepolis

Die Vereinten Nationen haben am Dienstag Konsequenzen aus dem Anschlag auf ihr Bagdader Hauptquartier gezogen. Einstimmig verabschiedete der Sicherheitsrat die Resolution 1502 (1), in welcher der Anschlag als Kriegsverbrechen verurteilt wird. Alle Parteien in bewaffneten Konflikten seien verpflichtet, gegenüber UN-Personal und humanitären Helfern die “Regeln und Grundsätze des Völkerrechts” einzuhalten, heißt es in der Resolution. … Weiterlesen

Vierte Gewalt auf Schmusekurs

Der Krieg und die Medien III: Kriegsgegner kamen kaum zu Wort, dafür aber Exmilitärs, die den "Kameraden" Glück wünschten. Wie amerikanische Fernsehsender sich während des Irakkriegs zum verlängerten Arm des Pentagons machten

taz - die tageszeitung, 28.08.2003, S. 17

taz - die tageszeitung

Das Bild, das Kritiker vom Umgang des Militärs mit den Medien im Irakkrieg zeichnen, gibt wenig Anlass zur Freude: Unterdrückung kritischer Stimmen, Einschüchterung von Journalisten und sogar Angriffe auf Journalisten, wie der Beschuss des Hotels Palestine in Bagdad, gehören zu den Vorwürfen, die erhoben werden. Und auch jetzt noch leben Journalisten im Irak gefährlich, wie … Weiterlesen

Krieg, Wiederaufbau, Privatisierung

Kabul, Bagdad, Monrovia - die Bush-Administration "ordnet" den Globus. Profitieren werden von dieser neuen Weltordnung - geht man nach den entsprechenden Plänen der USA für den Irak - vor allem transnationale Konzerne.

Volksstimme, 21.08.2003, Nr. 34

Volksstimme

Die ersten Aufträge und Zuschüsse für den Wiederaufbau des Irak wurden schon Anfang des Jahres vergeben, also noch bevor der Krieg überhaupt begonnen hatte. Inzwischen hat die staatliche US-amerikanische Entwicklungsbehörde “U.S. Agency for International Development” (USAID) nicht nur Zuschüsse für Gesundheitsprogramme an Organisationen wie UNICEF oder die Weltgesundheitsorganisation WHO vergeben, sondern auch Aufträge in Milliardenhöhe … Weiterlesen

Chaos als Anti-US-Strategie?

Zum Anschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad

Telepolis, 21.08.2003, http://www.telepolis.de/deutsch/special/irak/15475/1.html

Telepolis

Wie viele Opfer der Anschlag eines Selbstmordattentäters, der am Dienstag einen mit Sprengstoff gefüllten Lastwagen in das gefahren (1) hat, insgesamt gefordert hat, wird wohl erst geklärt sein, wenn alle Gebäude-Trümmer beseitigt sind. Agenturen berichteten am Mittwoch, mindestens 20 Menschen, darunter der UN-Sonderbeauftragte für den Irak, Sergio Vieira de Mello, seien bei dem Anschlag auf … Weiterlesen

Schneller, leichter und flexibler

Der Irak-Krieg beschleunigt die von Verteidigungsminister Rumsfeld gewünschte Modernisierung des US-Militärs

Telepolis, 15.08.2003, http://www.telepolis.de/deutsch/inhalt/co/15430/1.html

Telepolis

Die US-Regierung ist weiter bemüht, neue Truppen in den Irak zu bringen. Doch statt der erhofften 30.000 Soldaten kann das Pentagon wohl nur mit 15.500 aus 29 Ländern rechnen (1). Abhilfe soll eine Umorganisierung der US-Army bringen. “Transformation” heißt das Konzept, mit dem die Pentagon-Planer ihre Truppen schneller und flexibler machen wollen. Somit könnte sich … Weiterlesen