Bundestagswahl

Volksparteien im Abstieg

SPD und Union haben nach vier Jahren großer Koalition Stimmen verloren. Auch die Wahlbeteiligung ging zurück. Profitieren konnten die kleineren Parteien und da vor allem die FDP, die gestärkt in die Regierung gehen kann.

dw-world.de, 27.09.2009 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4728526,00.html

DW-WORLD.DE

Frank-Walter Steinmeier ließ sich äußerlich nichts anmerken. Noch vor 19 Uhr trat der SPD-Kanzlerkandidat in der Parteizentrale vor die Öffentlichkeit – und lächelte. Dabei hatte die SPD das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der Bundesrepublik eingefahren. Über zehn Prozentpunkte der Stimmen hat die Partei bei der Bundestagswahl am Sonntag (27.09.2009) verloren. Die Aufholjagd, die Steinmeier … Weiterlesen

60 Jahre Selbstkontrolle

Die Freiwillige Selbstkontrolle wird 60. Nicht immer ging es ihr nur um Jugendschutz: Auch politisch missliebige Filme wurden zensiert. Wie weit die Befugnisse der FSK gehen dürfen, ist immer noch umstritten.

dw-world.de, 17.07.2009 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4495319,00.html

DW-WORLD.DE

Eine Zensur findet in der Bundesrepublik laut Grundgesetz nicht statt. Das bedeutet aber nicht, dass es keinen Jugendschutz gibt. Um zu verhindern, dass Heranwachsende mit Sex und Gewalt konfrontiert werden, begutachtet die „Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft“ (FSK) in Deutschland jeden Monat dutzende Filme und gibt sie frei – je nachdem ab sechs, 12, 16 oder … Weiterlesen

Migration

EU-Gericht fordert mehr Datenschutz für Einwanderer

In Deutschland werden Ausländer in einer zentralen Datenbank erfasst. Flüchtlingsorganisationen kritisieren das seit Jahren als diskriminierend. Nun hat ihnen der Europäische Gerichtshof teilweise Recht gegegeben.

dw-world.de, 18.12.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3881263,00.html

DW-WORLD.DE

Mehr als 200 Millionen Menschen weltweit sind Schätzungen zufolge derzeit Migranten: Geflohen vor Krieg und Armut, auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen, leben sie in fremden Ländern und oft ohne die vollen Menschen- und Bürgerrechte. Um das zu ändern, haben die Vereinten Nationen im Jahr 2000 den 18. Dezember zum Internationalen Tag der Migranten erklärt. … Weiterlesen

Ecuador

Großes Erlassjahr in Ecuador

Ecuador hat verkündet, nicht alle seine Schulden zurückzuzahlen. Beraten wurde das Land unter anderem von der deutschen Initiative erlassjahr.de. Sie will erreichen, dass alle "illegitimen" Schulden gestrichen werden.

dw-world.de, 16.12.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3878496,00.html

DW-WORLD.DE

Ecuador zahlt nicht mehr. Nicht weil das südamerikanische Land zahlungsunfähig wäre – nein, Präsident Rafael Correa hält einen Teil der Auslandsschulden schlicht für illegitim. Insgesamt geht es um Zinszahlungen für Auslandskredite in Höhe von 30,6 Millionen Dollar (knapp 23 Millionen Euro), die am Montag (15.12.2008) fällig geworden wären. Diese seien „nicht rechtens“, sagte Correa in … Weiterlesen

Griechenland

Warum Athen weitere Unruhen fürchten muss

Jugendarbeitslosigkeit und Armut sind der soziale Nährboden der Proteste in Griechenland. Die Lage könnte sich noch verschlimmern, wenn die Weltwirtschaftskrise die Schifffahrt und den Tourismus erfasst.

dw-world.de, 11.12.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3865349,00.html

DW-WORLD.DE

Griechenland kommt nicht zur Ruhe. Auch am Donnerstag (11.12.2008) kam es in der Hauptstadt Athen zu Straßenschlachten zwischen Demonstranten und Polizei. Und am Tag zuvor hatte ein eintägiger Generalstreik das Land lahmgelegt. Der Anlass für die Proteste war die Erschießung eines 15-Jährigen durch die Polizei am vergangen Samstag. Die eigentlichen Ursachen für die Proteste liegen … Weiterlesen

Automobilbranche

Deutsche Autobauer stecken fest zwischen Finanzkrise und hausgemachten Fehlern

Die Autoindustrie warnt vor Absatzeinbrüchen. Umweltschützer werfen der Branche vor, für die Krise selbst verantwortlich zu sein: Die Autokonzerne hätte sparsamere Autos bauen sollen. Viele Arbeitsplätze sind gefährdet.

dw-world.de, 03.12.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3844826,00.html

DW-WORLD.DE

Mit düsteren Prognosen geht die deutsche Autoindustrie ins nächste Jahr. Der Absatzeinbruch wird sich 2009 noch verschärfen, warnt der Verband der Autoindustrie (VDA). Der Verband geht davon aus, dass im kommenden Jahr nur 2,9 Millionen Neuwagen verkauft werden, so viele wie zuletzt im Jahr 1990. Deutsche Konzerne in Gefahr Die Branche ist verunsichert. Bis zu … Weiterlesen

Kuba

Neue Allianzen im Hinterhof der USA

Während die USA an ihrem Embargo gegen Kuba festhalten, besucht Russlands Präsident Medwedew das Land, um seine Kontakte nach Lateinamerika auszubauen. Auch Kuba sucht neue Freunde neben seinem Verbündeten Venezuela.

dw-world.de, 26.11.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3821724,00.html

DW-WORLD.DE

Gerade war Hu Jintao da. Und nach dem chinesischen Präsidenten kommt nun Dmitri Medwedew. Am Donnerstag (27.11.2008) wird der russische Präsident auf der Karibikinsel erwartet. Auf Kuba geben sich ausländische Staatschefs zurzeit die Klinke in die Hand. Kuba baut Beziehungen aus „Kuba versucht, seine außenpolitischen Beziehungen zu diversifizieren“, sagt Susanne Gratius, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung … Weiterlesen

Georgien

Schwierige Suche nach der Kriegsschuld

Wer hat den Fünf-Tage-Krieg zwischen Georgien und Russland angefangen? Eine Antwort auf diese Frage fordern nun auch NATO-Vertreter. Erste Untersuchungen sprechen gegen die Version von Georgiens Präsidenten Saakaschwili.

dw-world.de, 22.11.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3807552,00.html

DW-WORLD.DE

Immerhin reden sie wieder miteinander. Unter Vermittlung der USA und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben sich Vertreter von Russland, Georgien, Abchasien und Südossetien diese Woche in Genf getroffen, um über die Lage im Kaukasus zu sprechen. Konkrete Ergebnisse etwa für die Flüchtlinge gibt es zwar noch nicht, aber Teilnehmer berichten … Weiterlesen

Economia

Política e economia querem maior rigor contra paraísos fiscais

OCDE quer ampliar "lista negra" de paraísos fiscais. O ministro alemão das Finanças, Peer Steinbrück, quer sanções contra bancos com filiais nesses países, onde bilhões de dólares são aplicados longe do fisco.

dw-world.de, 22.10.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3731646,00.html

DW-WORLD.DE portuguese for brazil

Os impostos são baixos, o sigilo bancário é grande. Quem quer evitar impostos e investir seu dinheiro com segurança vai para um paraíso fiscal. Há entre 50 e 70 deles espalhados pelo mundo, estima a ONG Transparência Internacional. Segundo a organização anticorrupção, lugares como Mônaco e Liechtenstein mantém o sigilo bancário num nível tão alto … Weiterlesen

Steuern

OECD nimmt Steuersünder ins Visier

Die OECD will härter gegen Steueroasen vorgehen: Bundesfinanzminister Steinbrück droht Banken mit der Finanzaufsicht, die dort Fillialen betreiben. In "Offshore"-Finanzzentren liegen weltweit mehrere Billionen Dollar.

dw-world.de, 21.10.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3728473,00.html

DW-WORLD.DE

Die Steuern sind niedrig und das Bankgeheimnis wird hoch gehalten. Wer sein Geld nicht versteuern, aber sicher anlegen will, geht in Steuerparadiese. 50 bis 70 gibt es davon weltweit, schätzt die Anti-Korruptionsorganisation Transparency International, einige wie Monaco oder Liechtenstein halten das Bankgeheimnis so hoch, dass sie jede Zusammenarbeit mit Steuerbehörden verweigern. Einnahmeverluste in Milliardenhöhe Allein … Weiterlesen

Weißrussland

Lukaschenkos Taktieren zwischen Ost und West

Vor den Parlamentswahlen in Weißrussland sucht der Präsident die Annäherung an die EU und verspricht faire Wahlen. Die EU dürfe die Wahlen nicht aus taktischen Gründen anerkennen, warnt der EU-Parlamentarier Elmar Brok.

dw-world.de, 27.09.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3669835,00.html

DW-WORLD.DE

Zwischen der EU und Weißrussland herrscht diplomatische Eiszeit. Seit 14 Jahren regiert Alexander Lukaschenko das Land autokratisch. Nach den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2006, die von Wahlbeobachtern als manipuliert eingestuft wurden, hat die EU Sanktionen gegen Weißrussland verhängt. Lukaschenko, der als „Europas letzter Diktator“ gilt, hat seitdem Einreiseverbot in der EU. Möglicherweise ändert sich das Verhältnis … Weiterlesen

经济纵横

欧洲航空业陷入困境

油价的上涨困扰着欧洲许多中小型航空公司。而对于刚刚收购了比利时布鲁塞尔航空公司的汉莎航空来说,这样的局面可能更多的是一种机会。德国之声记者Dirk Eckert报道如下。

dw-world.de, 24.09.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3667257,00.html

chinese DW-WORLD.DE

也许在报纸上登广告会有效吧:意大利Alitalia航空公司必须在本周四(9月25 日)以前公布重组计划或者至少证明公司有望被其他买家购买,否则,该公司将面临取消营运资格的危险。周二,在一系列试图挽救公司的举措均宣告失败之后,Alitalia在报纸上登出广告寻找新的投资者。 欧洲出现并购潮 在欧洲,正处于危机中的航空公司不止Alitalia一家。尽管北欧的斯堪的纳维亚航空(SAS)或者是奥地利的奥地利航空情况比Alitalia稍好,并不存在马上可能被强制取消营运资格的危险,但是两家航空公司同样在寻找买家。而汉莎航空被认为是完成这两桩并购的热门人选。有媒体报导,汉莎航空的理事会将在周三开会讨论继续增持上述两家航空公司股份的可能性。 对于这样的报导,汉莎既没有证实,但也没有驳斥。不管怎样,自从汉莎九月中旬并购布鲁塞尔航空公司之后,航空业界便一直认为欧洲还将出现更大规模的并购风潮。业界专家认为,造成欧洲航空危机的罪魁祸首是价格疯涨的油价、经济衰退以及不断减少的乘客数量。巴伐利亚银行航空分析专家乌尔里希·霍斯特曼认为,并不是所有的公司都有能力应对现在的局面。“首先宣布破产的将是那些财政面不稳的航空公司。“ 越来越大 大规模的航空公司将在这个浪潮中获益,比如欧洲的法航-荷航集团、英国航空以及上面提到的汉莎航空。“行业的发展趋势是越来越大。“霍斯特曼说:“小型航空公司将从市场上消失。“ 德国BHF银行分析员尼尔斯·马赫摩尔警告说,如果油价继续上涨,而经济也持续衰退的话,那么还会有更多的航空公司宣布破产。 通过并购SAS或者奥地利航空,汉莎航空将进一步缩小与行业领头羊法航-荷航集团的差距。根据国际航空运输协会(IATA)提供的资料,该集团2007年完成客运航程共计2030亿公里。位于第二位的汉莎完成客运航程1470亿公里,接下来是英国航空(1130亿公里)以及伊比利亚航空(540亿公里)。SAS完成的航程数为410亿公里,奥地利航空为170亿。货运方面的情况也与之类似。 汉莎航空开展大规模并购 汉莎航空自身并没有就是否打算进行进一步的并购表态。霍斯特曼认为这并非不可能:该公司并购布鲁塞尔航空的行为就表明了他们对行业并购有兴趣。霍斯特曼甚至认为汉莎会有可能收购Atalia航空。当然,前提是这一并购不会给汉莎带来额外损失而且由国家承担此前遗留下来的负担。霍斯特曼肯定地说:“最终这还是一个外部条件的问题。“ 但是,如果汉莎航空现在想才想要入股Atalia的话,可能为时已晚。“不管怎么样,所有的补救措施都已经失败,“马赫摩尔认为:“没有哪家航空公司在这种情况下还会认真考虑拉Atalia一把。“尽管汉莎对意大利市场很感兴趣,但是“不会不计代价“,马赫摩尔说。

Luftfahrt

Europäische Luftfahrt in Turbulenzen

Der gestiegene Ölpreis macht vielen kleineren europäischen Fluggesellschaften zu schaffen. Gewinnerin könnte die Lufthansa sein, die kürzlich schon Brussels Airlines übernommen hat.

dw-world.de, 24.09.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3664402,00.html

DW-WORLD.DE

Vielleicht hilft ja eine Zeitungsanzeige. Bis Donnerstag (25.09.2008) muss die angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia einen Sanierungsplan oder wenigstens ein Kaufangebot vorlegen, sonst droht ihr der Entzug der Betriebserlaubnis. Also ging das Unternehmen am Dienstag per Zeitungsanzeige auf die Suche nach Investoren, nachdem alle bisherigen Rettungsversuche gescheitert waren. Übernahmewelle in Europa Alitalia ist nicht die einzige … Weiterlesen

Aviation

Lufthansa Could Benefit From European Airline Uncertainty

As European airlines suffer from rising fuel prices, experts have said larger carriers, including Germany's Lufthansa, could benefit from the industry's consolidation.

dw-world.de, 24.09.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3668141,00.html

DW-WORLD.DE english

Italy’s embattled airline Alitalia is in desperate need of a buyer — or at least a potential buyer — before Thursday, Sept. 25, or it may lose its operating license. The dire situation led the company to take out advertisements in European newspapers Tuesday looking for buyers after earlier talks with Italian Air Company consortium … Weiterlesen

Islam

Erste Scharia-Gerichte in Großbritannien

In Großbritannien gibt es einem Medienbericht zufolge fünf Gerichte, die nach der Scharia urteilen. Möglich wurde das durch ein Gesetz von 1996, das in bestimmten Fällen alternative Streitschlichtung möglich macht.

dw-world.de, 16.09.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3648187,00.html

DW-WORLD.DE

Den Anstoß hatte ausgerechnet das Oberhaupt der anglikanischen Staatskirche gegeben. Bei 1,7 Millionen Muslimen in Großbritannien müsse überlegt werden, Elemente der Scharia in das englische Rechtssystem aufzunehmen, hatte Erzbischof Rowan Williams im Februar 2008 gesagt und damit eine hitzige Debatte ausgelöst. Die meisten Politiker lehnten den Vorschlag rundweg ab. Auch muslimische Briten, die keineswegs alle … Weiterlesen

Mundo

Político alemão diz que Ocidente deve cooperar com a Rússia

Egon Bahr, político do Leste alemão, disse a DW-WORLD.DE que Ocidente deve procurar cooperação e ratificar Tratado de Forças Armadas Convencionais,.em vez de se irritar com reconhecimento da Abkházia e da Ossétia do Sul.

dw-world.de, 28.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3599478,00.html

DW-WORLD.DE Interview portuguese for brazil

DW-WORLD.DE: Apesar de todas as advertências ocidentais, a Rússia reconheceu a independência da Ossétia do Sul e da Abkházia. Existe a ameaça de uma nova Guerra Fria? Egon Bahr: Não, também não aconteceu nenhuma quando o Kosovo se declarou independente. O cerne da ordem internacional consiste em que nenhum Estado ou grupo de Estados pode … Weiterlesen

时事风云

巴尔:“我们当时反应得没这么愚蠢、冲昏头脑”

社民党东欧问题元老埃贡.巴尔认为,西方更应寻求合作、通过修改后的《欧洲常规武装力量条约》,而不是被俄罗斯承认阿布哈兹和南奥塞梯之举冲昏头脑。德国之声记者对巴尔的采访全文如下。

dw-world.de, 28.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3599662,00.html

chinese DW-WORLD.DE Interview

德国之声:俄罗斯不顾西方警告,承认了南奥塞梯和阿布哈兹的独立。现在会出现新一轮冷战吗? 埃贡.巴尔:不会。科索沃宣布独立时,也没有出现冷战。国际秩序的核心元素在于,世界上没有任何一个国家或者国家集团可以分裂一个国际社会承认的国家如当时的塞尔维亚和今天的格鲁吉亚。科索沃没有成为联合国一员,阿布哈兹将来也不会。科索沃得到大约40个国家的承认,也就是还缺160来个国家。承认南奥塞梯、阿布哈兹独立的国家可能会更少。原则上,只有得到联合国的承认,一个新国家才算独立。 德国之声:俄罗斯似乎是在坐等西方对其在格鲁吉亚做法的激愤反应过一阵自会平息。在目前情况下,西方应当做些什么? 埃贡.巴尔:首先,西方不应反应激愤,好像被冲昏头脑,而是申明和维护其基本原则,即国际秩序必须得到维护。这意味着必须遵守协议,意味着放弃暴力、缓和、合作而不是对峙。第二,我们必须坚持与俄罗斯的合作。举例说,假如没有俄罗斯的合作,我们就不能向阿富汗提供后勤补给。顺便补充一句,这一点对美国也一样。 德国之声:但美国已经站到格鲁吉亚一边了…… 埃贡.巴尔:我估计,最晚在美国总统大选过后,而且是无论谁当选,局势都将会明显和缓。每届新政府都得先熟悉工作。到明年夏季就可以明了,阿布哈兹和南奥塞梯问题将以何种方式得到解决。 德国之声:俄罗斯现在在格鲁吉亚的做法常常被和1968年苏联进军布拉格相提并论。格鲁吉亚总统萨卡什维利甚至称其为自希特勒和斯大林以来欧洲发生的首起攻占他国事件。您赞同这样的比较吗? 埃贡.巴尔:我认为这样的比较纯属愚蠢、是不允许的。不是我自夸,当年苏联进军捷克斯洛伐克时,我们在西方没有像现在这样表现得这么愚蠢、这么被冲昏头脑。相反,我们说,我们继续推行缓和政策。两年后,我们签订了《莫斯科条约》。此后,苏联坦克再也没有行驶在他国领土上。 德国之声:您曾竭力推动这一缓和政策。您认为,这一政策现在受到威胁了吗? 埃贡.巴尔:是的,受威胁的原因是美国、波兰、捷克自己签约,在北约东部部署美国的导弹防御系统。此举涉及的并非仅这三个国家,而是我们大家,因为它牵涉到《欧洲常规武装力量条约》的整个有效性。该条约促成了人类有史以来常规武装力量规模最大的裁军,是 18年来欧洲保持稳定的基础。这个基础现在受到了威胁,因为西方至今没有通过修改后的该条约。 德国之声:因为俄罗斯不想从格鲁吉亚全部撤军。 埃贡.巴尔:无论有关阿布哈兹和南奥塞梯地位问题的谈判结果如何,国际社会将会承认该结果。因此,现在不再有什么理由,阻碍通过该条约了。 德国之声版权所有 转载或引用请标明出处

Russia

German Detente Supporter Bahr Says Cooperate With Russia

The West should be seeking to improve cooperation with Russia rather than getting agitated about Moscow's recognition of Abkhazia and South Ossetia, according to veteran Social Democratic politician Egon Bahr.

dw-world.de, 28.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3599934,00.html

DW-WORLD.DE english Interview

Bahr was Deputy Minister of the Chancellery under the then German Chancellor Willy Brandt and is acknowledged as playing a major role in Brandt’s „Ostpolitik,“ which sought to normalize relations with Eastern European nations by rapprochement. DW-WORLD.DE spoke to Bahr about how the West should respond to Moscow in the wake of recent events in … Weiterlesen

Russland

Bahr: ‚Wir haben damals nicht so töricht und aufgeregt reagiert‘

Statt sich über die russische Anerkennung von Abchasien und Südossetien aufzuregen, sollte der Westen lieber die Kooperation suchen und den KSE-Vertrag ratifizieren, sagt der SPD-Ostpolitiker Egon Bahr.

dw-world.de, 27.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3596363,00.html

DW-WORLD.DE Interview

DW-WORLD.DE: Russland hat Südossetien und Abchasien trotz aller Warnungen des Westens als unabhängig anerkannt. Droht jetzt ein neuer Kalter Krieg? Egon Bahr: Nein, es gab ja auch keinen, als sich der Kosovo für unabhängig erklärt hat. Der Kern der internationalen Ordnung besteht darin, dass kein Staat und keine Staatengruppe ein international anerkanntes Land wie damals … Weiterlesen

Pakistan

Nachfolger für Musharraf gesucht

Nach dem Rücktritt von Pervez Musharraf sucht Pakistan einen Präsidenten. Auf ihn warten schwierige Aufgaben: Vor allem muss er das Land wieder einen. Asif Ali Zardari, der Witwer der ermordeten Bhutto, will kandidieren.

dw-world.de, 22.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3586464,00.html

DW-WORLD.DE

Am 6. September soll in Pakistan ein neuer Präsident gewählt werden. Spätestens dann wird sich entscheiden, wie es in Pakistan weitergeht. Denn die beiden wichtigsten Parteien des Landes, die Pakistanische Volkspartei (PPP) und die Muslim-Liga (PML-N), sind sich uneinig, wer die Nachfolge von Pervez Musharraf antreten soll. Nun hat die PPP ihre Entscheidung getroffen. Am … Weiterlesen

Pakistan

Musharraf – sein letztes Manöver

Neun Jahre hat Pervez Musharraf Pakistan regiert. Wie so vielen Autokraten ist ihm irgendwann die Macht entglitten. Mit seinem Rücktritt hat der Ex-General die letzte Gelegenheit zum geordneten Rückzug wahrgenommen.

dw-world.de, 19.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3575205,00.html

DW-WORLD.DE

Nun geht er also doch. Pakistans Staatspräsident Pervez Musharraf tritt ab und kommt damit einer drohenden Anklageerhebung zuvor. Vor laufenden Kameras verkündete der ehemalige Militärdiktator am Montag (18.08.2008) seinen Amtsverzicht. Mit seinem Rücktritt hat der Ex-General sein vorerst letztes Manöver absolviert: den geordneten Rückzug. „Es war die allerletzte Chance für Musharraf, gesichtswahrend abzutreten“, sagt Gregor … Weiterlesen

Fokus Ost-Südost

„An der territorialen Integrität Georgiens muss man festhalten“

Dieter Boden war jahrelang UN-Vermittler in Georgien. Im Interview mit der Deutschen Welle fordert er eine politische Konfliktlösung unter Beteiligung von OSZE und UN.

dw-world.de, 14.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3565152,00.html

DW-WORLD.DE Interview

DW-WORLD.DE: Herr Boden, Sie haben jahrelang für die OSZE in Georgien vermittelt und versucht, einen neuen Krieg im Kaukasus zu verhindern. Nun ist der Konflikt um die abtrünnige georgische Provinz Südossetien doch wieder eskaliert. Hat Sie das überrascht? Dieter Boden: Überraschen konnte das zuletzt kaum noch jemanden. Im Grunde hat sich die Situation seit Jahren … Weiterlesen

Georgia

German Expert: Georgia, Russia Lack Patience Needed for Peace

A former UN and OSCE mediator in Georgia told DW-WORLD.DE he isn't surprised by the Caucasus war. Lack of support from Moscow as well as Western capitals contributed to the failure of years of negotiations.

dw-world.de, 11.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3556019,00.html

DW-WORLD.DE english Interview

A former German ambassador, Dieter Boden was the leader of the Organization for Security and Cooperation in Europe’s mission to Georgia from 1995 to 1996. He was also a special envoy of the United Nations Secretary-General to Abkhazia and the leader of the UN observer mission in Georgia from 1999 to 2002. DW-WORLD.DE: Mr. Boden, … Weiterlesen

Georgia

Georgia’s Borders Must Be Recognized, Says Former Minister

The conflict over South Ossetia must be resolved politically, says the former education minister from Georgia, Alexander Kartosia. The territorial integrity of Georgia, however, is not up for questioning.

dw-world.de, 09.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,1433,3549136,00.html

DW-WORLD.DE english Interview

Alexander Kartosia was education minister in Georgia from 1998 to 2004. He now teaches at the European University Viadrina in Frankfurt (Oder) in Germany. DW-WORLD.DE: Georgia is applying military force against the breakaway enclave of South Ossetia. Is the best way to respond to claims for independence by both South Ossetia and Abkhazia? Alexander Kartosia: … Weiterlesen

Mundo

Por que escalou o conflito na Ossétia do Sul

República caucasiana torna-se palco de combates entre tropas georgianas e russas. Conflito que tem suas origens na derrocada da União Soviética escala e é de difícil solução, pelo envolvimento dos EUA e da Rússia.

dw-world.de, 09.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3549516,00.html

DW-WORLD.DE portuguese for brazil

A Ossétia do Sul é apenas três vezes maior que Berlim em extensão e não tinha, até agora, grande importância para a política internacional. No entanto, a pequena república no sul do Cáucaso, com seus 3.885 quilômetros quadrados, ameaça tornar-se pivô de uma guerra de maiores proporções entre a Rússia e a Geórgia. Desde sexta-feira … Weiterlesen

Georgien

„Vernünftig wäre, das Feuer einzustellen“

Der Streit um Südossetien muss politisch gelöst werden, sagt der ehemalige Bildungsminister von Georgien, Alexander Kartosia. Die territoriale Integrität von Georgien dürfe aber nicht infrage gestellt werden.

dw-world.de, 08.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3548238,00.html

DW-WORLD.DE Interview

DW-WORLD.DE: Georgien geht jetzt militärisch gegen das abtrünnige Südossetien vor. Lässt sich der Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen von Südossetien und Abchasien so lösen? Alexander Kartosia: Nein, das ist auf keinen Fall eine Lösung des Konflikts. Man muss aber wissen, dass diese Militäroffensive nicht überraschend kam. Die Lage ist von Tag zu Tag eskaliert. Die georgische … Weiterlesen

Georgien

Eskalation am Kaukasus

Georgien setzt Militär gegen Südossetien ein. Damit eskaliert ein Konflikt, der mit dem Zerfall der Sowjetunion begann. Eine Lösung gilt als schwierig, weil Russland die Südosseten und die USA Tiflis unterstützen

dw-world.de, 08.08.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3547573,00.html

DW-WORLD.DE

Südossetien ist gerade dreieinhalb Mal so groß wie Berlin und galt bisher weltpolitisch als nicht besonders bedeutet. Doch nun droht das kleine Land an den Südhängen des Kaukasus mit seinen 3885 Quadratkilometern zum Zentrum eines größeren Krieges zwischen Russland und Georgien zu werden: Denn Georgiens Präsident Michail Saakaschwili setzte am Freitag (08.08.2008) die Armee ein, … Weiterlesen

Rüstung

Indien wirbt für Nukleardeal

Die indische Regierung will das Nuklear-Abkommen mit den USA zum Abschluss bringen. Die Internationale Atomenergieorganisation sowie die Gruppe der Lieferländer müssen aber noch zustimmen.

dw-world.de, 30.07.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3523135,00.html

DW-WORLD.DE

Der 1. August 2008 wird für Manmohan Singhs politische Karriere wegweisend sein. Entweder die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) willigt an diesem Tag ein, einen Teil der indischen Atomkraftwerke zu überwachen. Oder das Prestigeprojekt des indischen Premiers, das indisch-amerikanische Nuklearabkommen, ist gescheitert. Denn ohne die Zustimmung der IAEA kann das Abkommen nicht in Kraft treten, das Singh … Weiterlesen

Mundo

Steinmeier vai a Geórgia e Rússia para mediar conflito da Abkházia

Enquanto a Rússia e a Geórgia realizam manobras militares, a Alemanha tenta mediar o conflito sobre a Abkházia. Planos podem fracassar por causa de outros países da UE e dos EUA.

dw-world.de, 17.07.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3490940,00.html

DW-WORLD.DE portuguese for brazil

O conflito envolvendo a república separatista da Abkházia na Geórgia está se intensificando. Desde a última terça-feira (15/07), tropas da Rússia, de um lado, e da Geórgia com os Estados Unidos, de outro, estão realizando manobras militares. Assim, 8 mil soldados russos estão simulando uma possível invasão da Geórgia, enquanto pelo lado georgiano mil soldados … Weiterlesen

Georgien

Steinmeier vermittelt im Konflikt um Abchasien

Während Russland und Georgien Militärmanöver durchführen, versucht Deutschland, im Konflikt um die abtrünnige georgische Republik Abchasien zu vermitteln. Doch der Plan könnte an anderen EU-Staaten und den USA scheitern.

dw-world.de, 16.07.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3487863,00.html

DW-WORLD.DE

Der Streit um die abtrünnige georgische Republik Abchasien spitzt sich zu. Seit Dienstag führen Russland auf der einen und Georgien gemeinsam mit den USA auf der anderen Seite Militärmanöver durch. So üben 8000 russische Soldaten einen möglichen Einmarsch in Georgien, während auf georgischer Seite 1000 amerikanische Soldaten an der Übung „Immediate Response 2008“ (Schnelle Reaktion) … Weiterlesen

Rüstung

Kleine Waffen auf dem Prüfstand

In New York tagt eine UN-Konferenz, die den Handel mit Kleinwaffen besser kontrollieren will. NGOs fordern ein weltweites Waffenhandelsabkommen, das Rüstungsexporte generell beschränkt.

dw-world.de, 15.07.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3483234,00.html

DW-WORLD.DE

Weltweit sollen 875 Millionen Schusswaffen in Umlauf sein, schätzt das Projekt „Small Arms Survey“ in Genf. „Kleinwaffen sind klein, handlich, billig, gut zu verbreiten. Mit Kleinwaffen wird in Masse gemordet“, sagt Rüstungsexperte Jürgen Grässlin. 90 Prozent aller Todesopfer in Kriegen gehen heute auf das Konto dieser Waffen. Vereint gegen Kleinwaffen Um dem entgegenzuwirken, werben die … Weiterlesen

الوجود العسكري الأجنبي في ألمانيا: من قوات احتلال إلى قوات صديقة

خطط الحكومة الفرنسية الرامية إلى سحب جنودها المتمركزين في ألمانيا تثير قلق الحكومة الألمانية. فالقوات التي كانت تعد احتلالا بالأمس هي قوات صديقة اليوم ، كما أن مناطق تمركزها ستخسر الكثير من أماكن العمل إذا انسحبت.

dw-world.de, 03.07.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3458185,00.html

arabic DW-WORLD.DE

أثارت خطط الرئيس الفرنسي نيكولا ساركوزي، التي أعلن عنها في شهر يونيو/حزيران الماضي، والرامية إلى إجراء إصلاحات واسعة في جهاز الجيش الفرنسي تثير بعض المخاوف في ألمانيا. فالاصلاحات المزمعة ستشمل تخفيض عدد القوات بمقدار 54 ألف جندي، وإنشاء قاعدة عسكرية في الخليج. مما قد يعني أن فرنسا ستسحب قواتها من ألمانيا قريبا! لكن هل لفرنسا … Weiterlesen

Mundo

„Não se pode excluir que o Irã queira armas nucleares“, diz ex-diplomata

Conflito sobre programa nuclear do Irã se agrava. Teerã desafia o mundo ocidental e ignora críticas da comunidade internacional. Mas enriquecer urânio não viola direito internacional, diz alemão ex-diplomata da ONU.

dw-world.de, 02.07.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3450638,00.html

DW-WORLD.DE Interview portuguese for brazil

DW-WORLD.DE: O Irã insiste no enriquecimento de urânio. E agora? Hans von Sponeck: O Irã sempre lembra a comunidade internacional de que padrões duplos de moral não são aceitáveis. No tocante à Agência Internacional de Energia Atômica (AIEA), o enriquecimento de urânio não é nada proibido. O Protocolo Adicional [do Tratado de Não-Proliferação Nuclear (TNP)] … Weiterlesen

Rüstung

Die Kasernen der Anderen

Frankreich überlegt, seine Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Die Bundesregierung ist beunruhigt: Aus den Besatzungssoldaten sind längst Freunde geworden, die Arbeitsplätze schaffen - und Zugang zu Nuklearwaffen.

dw-world.de, 02.07.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3454424,00.html

DW-WORLD.DE

Im Juni hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy eine große Reform der Armee bekannt gegeben. Um 54.000 Mann sollen die Streitkräfte verkleinert werden, gleichzeitig plant Frankreich eine neue Militärbasis am Golf. Das könnte bedeuten, dass Frankreich seine Soldaten aus Deutschland abzieht. Experten rechnen damit, dass in Paris bald eine Entscheidung fällt. Bündnispartner statt Besatzungsmächte Frankreich ist … Weiterlesen

时事风云

西方的双重标准-布什执政期间一塌糊涂

针对伊朗核计划的冲突在升级:欧盟刚宣布对德黑兰采取新的制裁措施。在接受德国之声记者采访时,原联合国外交官冯.施彭内克(Hans von Sponeck)批评道,西方对此实行着双重标准。他给布什的打分甚至低于德国六分制的最低分。

dw-world.de, 27.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3442611,00.html

chinese DW-WORLD.DE Interview

德国之声:冯.施彭内克先生,伊朗坚持铀浓缩计划。现在该怎么办? 冯.施彭内克:伊朗不断地提醒国际社会,双重标准是不可接受的。按国际核能源机构的标准,铀浓缩不是不允许的事情。备忘录建议,伊朗和其它国家尽量不要做这件事。如果它照做不误,却也并没有破坏国际法。 德国之声:可是伊朗也许想造核武器。 冯.施彭内克:这没有得到证明,也没有为国际核能源机构总干事艾尔巴拉代证明。有很多猜测,但是在猜测的基础上发动战争,比人们清楚地知道为什么要进入战争更糟糕。 德国之声:您是怎么看的,伊朗想要发展核武器吗? 冯.施彭内克;假如有其它国家想要成为核大国,我不会感到惊讶。在这里可以看到,西方在这方面是如何拿出双重道德的。美国人要求其它国家不要利用核,但它自己却在发展新一代的核武器。这在三、四十年前也许是可以接受的,今天却是不可以的。我们今天生活在一个强化了的冲突的时代,这是一个拒绝这种双重标准的时代。所以不可排除伊朗拥有建造核武器的能力,就象它之前的印度、巴基斯坦和以色列那样。 德国之声:假如伊朗拥有核武器,您会感到不安吗? 冯.施彭内克:那是自然。这会使核事故或者核碰撞发生的可能性变得更大。所以必须反对之。但这事必须在联合国安理会上、在大型的外交谈判桌上讨论和解决。动用军事的肌肉,我们不可能有什么进展。军事冲突升级只能导致其它国家做类似的事情,使便于核进攻的危险进一步接近我们。 德国之声:您认为对伊朗发动战争的可能性有多大? 冯.施彭内克:在理论上,这么一场战争每天都可能发生。这场战争已经计划好了,“沙箱作业“已经操作过。人们做好了准备。尽管如此,我认为不会对伊朗发生军事冲突的。今天的世界在这方面观点太分裂了,也不能忘了,布什政府马上就要下了。 德国之声:但是布什说了,一切方案都放在桌上了。对此应该认真看待吗? 冯.施彭内克:对这种东西是不能不予理睬的。欧盟,还有德国政府,必须在跟布什谈话中明确表示,存在着军事手段以外的其它道路。 德国之声:以色列在一场演习里演练了进攻伊朗。 冯.施彭内克:这是军刀霍霍的表演,也是大“沙箱作业“的组成部分。人们要发出信号:人们要施加压力。但这根本不表明,真会走出这个可怕的一步,对伊朗发起中东的另一场战争。 德国之声:布什的执政期马上就结束了。您给他打几分? 冯.施彭内克:应该给布什打的分在德国的6分制里不存在。他执政期间发生的事情太严重了,无论对美国人民的生活质量而言,还是对国际安全而言。

Interview

„Es ist nicht auszuschließen, dass der Iran Atomwaffen will“

Der Konflikt um das Atomprogramm des Iran verschärft sich: Gerade hat die EU neue Sanktionen gegen Teheran verhängt. Der Westen misst mit zweierlei Maß, kritisiert der ehemalige UN-Diplomat Hans von Sponeck.

dw-world.de, 26.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3440105,00.html

DW-WORLD.DE Interview

DW-WORLD.DE: Herr von Sponeck, der Iran hält an der Urananreicherung fest. Was nun? Hans von Sponeck: Die internationale Gemeinschaft wird immer wieder durch den Iran daran erinnert, dass Doppelstandards nicht akzeptabel sind. Die Anreicherung des Urans ist – was die Internationale Atomenergiebehörde anbelangt – nichts, was nicht erlaubt ist. Das Protokoll schlägt vor, dass der … Weiterlesen

经济纵横

谷歌雅虎合作谁来买单

谷歌通过与雅虎的合作进一步拓展在网络广告领域的地位。专家警告,长远来看谷歌可以凭借优势竞争地位提高广告价格。而最终为此买单的将是普通消费者。

dw-world.de, 22.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3419816,00.html

chinese DW-WORLD.DE

网络搜索引擎谷歌在不断扩张。不久前,谷歌刚刚收购了网络广告服务商Doubleclick。今后,谷歌的广告也将出现在规模稍小的竞争者–雅虎搜索引擎的页面上。 专家对这种发展趋势表示忧虑。当然,谷歌受到用户喜爱的确有其原因:搜索结果数量庞大,按照相关性进行分类,这都让公众感到信服。计算机专家约格-希伯认为,谷歌从最初阶段就享有技术优势。不过,这也减弱了行业竞争,这是不利的方面。 今天,谷歌在搜索引擎市场上已经占据压倒性的地位。在世界范围内,每进行10次网络搜索,就有6次是在谷歌上进行的。在欧洲的比率更高达80%。网络广告也相应红火。目前互联网广告业总营业额约为110亿美元,其中四分之三都花落谷歌。 而与雅虎的合作将使谷歌如虎添翼。在搜索引擎业内,雅虎的市场占有率约为13%,排名第二。今年四月,雅虎曾经做过一次尝试,用谷歌的广告替代自己的广告。结果两周之后,雅虎盈利明显增加!因此,雅虎希望通过与行业巨头谷歌的合作实现每年8亿美元的营业额。这也是雅虎急切的愿望。今年2月,雅虎拒绝了微软公司价值300亿欧元的收购计划。 专家警告,谷歌与雅虎的强强联手将对市场产生影响。尽管短期内用户不会感到任何变化,但长期来看,网络广告价格将上升。如果没有足够有力的竞争者,谷歌就可以自行决定广告价格。 德国互联网经济协会也对这一发展趋势不无忧虑。谷歌和雅虎均是该协会成员。协会主席哈拉德-苏马希望网络搜索引擎行业能有更多的竞争。但他拒绝由负责反垄断事宜的联邦卡特尔局进行干预。他认为,互联网世界至今为止一直进行着良好的自我管理,而无需国家监管。这位协会主席还预言,谷歌一家独大的局面不会很长久,一定会出现可以与其相抗衡的竞争者。

欧洲

法国裁军欲重返北约

法国总统萨科齐宣布要削减法国军队士兵人数,将节省的军费开支用于军备的现代化。冷战之后,北约欧盟国家纷纷进行军事改革,英国走在了最前面,而法国算是起步晚的。

dw-world.de, 18.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3422472,00.html

chinese DW-WORLD.DE

法国军队目前有士兵32万,按照萨科齐周二(6月17日)宣布的安全政策白皮书,在今后的七年里法国将裁军5万4000人,节省下来的开支将用在更新军事装备上,如卫星设施等。如果这一改革实现,每年可节省30亿欧元的开支用在军事装备的现代化上。 减小军队规模,同时加强军队的职业化,这是欧洲各国在军事改革上的大趋势。冷战结束后,北约欧洲成员国几乎都进行了军事改革,军队的使命由本土防卫转变为危机干预,如联合国的蓝盔维和行动。这一转型后来还也包括参与战争行动,如北约1999年对前南斯拉夫的军事干预。在这一思路下,德国的联邦军已经开始把自己称为“执行任务的军队“。 英国是在这一思路上进行军事现代化改革最早和最彻底的国家。德国欧洲和平与安全研究所副所长汉斯-格奥格.埃尔哈特说,通过这一改革,英国军队比欧洲其它国家的军队更能胜任到国外执行任务,“英国拥有最多数量的胜任到国外执行任务的士兵“。 英国能派出的到海外执行任务的士兵人数可达到2万5000人,而英国军队总士兵人数也只有25万人。这其中的一个重要的原因是英国还有兵役义务,而法国等其它欧洲国家已经取消了这一义务。 萨科齐想把法国军队变得小型精悍,也计划重返北约。法国在戴高乐时代退出了北约军事联盟,萨科齐称现在“没有什么理由反对法国重新参与北约军事结构“。萨科齐还表示扩建欧洲防卫政策,欧盟应该拥有一支6万人的作战部队。 慕尼黑的实用政治研究中心研究员托马斯.鲍尔说:“这一军事现代化改革计划使得法国变得对北约和欧洲更有吸引力。法国想以此举在欧洲安全与防卫政策框架内以及在北约扮演一个重要角色。“ 但是,法国估计不会将自己完全纳入北约体制,至少它将不愿意将自己的花巨资建立起来和靠巨额经费养护的核武器交付北约支配。除此之外,萨科齐还有其它军事利益,例如在中东建立一个新的军事基地,而2009年阿布扎比就将落成这样一个基地。鲍尔说:“法国非常想在国际上保持军事行动能力。“

Ekonomi

Reklamda Yahoo-Google işbirliği

Microsoft'un satın almaya çalıştığı, ancak anlaşmanın sağlanamadığı Yahoo reklam piyasasında Google ile anlaştı. Uzmanlar fiyatların artmasından endişe ediyor.

dw-world.de, 17.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3419726,00.html

DW-WORLD.DE turkish

İnternet uzmanları Google’un gelişimini ve piyasaya hakimiyetini endişeyle takip ediyor. İnternetin en güçlü olan arama motoru Google, kullanıcılar arasında kuşkusuz en fazla tercih edileni. Kapsamı ve sonuçları önemine göre sıralaması kulanıcıların beğenisini topluyor. Uzmanlık alanı internet olan gazeteci Jörg Schieb, Google’un faaliyetine ilk başladığı günden beri teknik açıdan en donanımlı arama motoru olduğunu belirtiyor. Öte … Weiterlesen

Rüstung

Frankreich modernisiert seine Armee

Weniger Soldaten, bessere Waffen - Präsident Nicolas Sarkozy will die Armee schlagkräftiger machen. Damit vollzieht Frankreich Reformen nach, die Länder wie Großbritannien längst hinter sich haben.

dw-world.de, 17.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3417412,00.html

DW-WORLD.DE

Frankreich verkleinert seine Armee. 54.000 von heute 320.000 Stellen sollen in den nächsten sieben Jahren wegfallen, Das sieht das neue Weißbuch zur französische Sicherheitspolitik vor, das Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Dienstag (17.06.2008) in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Das eingesparte Geld soll für neue Rüstungsprojekte ausgegeben werde, etwa für Satelliten. Etwa drei Milliarden Euro sollen … Weiterlesen

Internet

Google entwickelt sich zum Monopolisten

Durch die Zusammenarbeit mit Yahoo baut Google seine Stellung im Online-Werbemarkt weiter aus. Langfristig kann das Unternehmen so die Preise erhöhen, warnen Experten. Und die müssten am Ende die Verbraucher bezahlen.

dw-world.de, 17.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3414757,00.html

DW-WORLD.DE

Sie wächst und wächst. Die Suchmaschine mit den sechs farbigen Buchstaben scheint keine Grenzen zu kennen. Gerade erst hat Google den Werbeanbieter Doubleclick geschluckt. Da folgt schon der nächste Coup: Die Werbeanzeigen der Internet-Suchmaschine erscheinen künftig auch beim kleineren Konkurrenten Yahoo. Suchmaschinenexperten beobachten die Entwicklung mit Sorge. Sicher, Google ist nicht ohne Grund so beliebt … Weiterlesen

Corruption

Switzerland Seeks to Clean Up its Banking Image

For years, dictators have been depositing their ill-won gains in Switzerland's banks. Now the country has started returning the money to the countries involved. But critics say it's not happening fast enough.

dw-world.de, 16.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3405055,00.html

DW-WORLD.DE english

Like its Alpine neighbor Liechtenstein, which recently came under the spotlight in the wake of a German tax evasion scandal, Switzerland’s fabled secrecy in banking matters has attracted ill-gotten fortunes from around the world for decades. Swiss banks have woken up to the fact that being involved in shady dealings is not good for their … Weiterlesen

Russia

Germany to Help Russia Destroy Chemical Weapon Stockpile

The Russian town of Pochep is home to a massive stockpile of chemical weapons, some decades old. Too dangerous to move, Germany is helping build a facility in the town which will destroy the arsenal.

dw-world.de, 10.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3401229,00.html

DW-WORLD.DE english

The human toll caused by chemical warfare has been well documented in conflicts such as World War I, Vietnam and the Iran-Iraq war. The dangerous weapons have been outlawed since 1997, when the multilateral Chemical Weapons Convention (CWC) entered into force. Strict timelines have since been set for destroying existing chemical weapons. The 2012 deadline … Weiterlesen

Mundo

Alemanha ajuda Rússia a destruir arsenal de armas químicas

A pequena cidade de Pochep tem 17 mil habitantes e 7.500 toneladas de armas químicas. A Rússia iniciou lá a construção de um complexo para destruir esse arsenal. Para isso, contou com 140 milhões de euros de ajuda alemã.

dw-world.de, 10.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3402523,00.html

DW-WORLD.DE portuguese for brazil

A Primeira Guerra Mundial foi a primeira a lançar mão do terror das armas químicas. Ao longo do século 20, o uso de gases tóxicos marcou conflitos como a Guerra do Vietnã e a guerra entre Irã e Iraque, por exemplo. Tais armas foram enfim proibidas em 1997, quando entrou em vigor a Convenção de … Weiterlesen

Rüstung

Russland treibt Abrüstung bei C-Waffen voran

Im russischen Potschep baut Russland eine neue Anlage, um seine Bestände an Chemischen Waffen zu vernichten. Deutschland unterstützt das mit 140 Millionen Euro.

dw-world.de, 10.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3398594,00.html

DW-WORLD.DE

Erster Weltkrieg, Irak, Vietnam – wo chemische Waffen eingesetzt wurden, haben sie entsetzliche Schäden verursacht. Seit 1997 die Chemiewaffenkonvention in Kraft ist, sind die gefährlichen Waffen international geächtet. Bis 2012 haben die Mitgliedsländer nun Zeit, ihre Bestände an Kampfgasen zu vernichten. Das wird zwar wohl nicht zu schaffen sein, schätzen Experten. Aber immerhin, es geht … Weiterlesen

Banken

Schweiz will Geldwäscher loswerden

Die Schweiz will Gelder zurückgeben, die Diktatoren illegal in der Eidgenossenschaft angelegt haben. Doch das dauert. Manche Anlageformen würden nicht berücksichtigt, sagt Bankenkritiker Gian Trepp.

dw-world.de, 07.06.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3391006,00.html

DW-WORLD.DE

Geldwäsche ist schlecht fürs Image. Das haben auch Schweizer Banken inzwischen gemerkt. Jahrzehntelang war die Eidgenossenschaft ein heißer Anlagetipp für Dritte-Welt-Diktatoren, Mafia-Bosse und Waffenhändler. Doch das soll Geschichte werden: Die Schweiz engagiert sich jetzt international gegen Geldwäsche. Und sie gibt so genannte illegale Potentatengelder zurück: Das sind Gelder, die korrupte Herrscher oder Politiker ihrem Staat … Weiterlesen

UNO

Vereinte Nationen planen die Rückkehr nach Somalia

Die UNO will wieder eine Friedensmission nach Somalia schicken. Ohne eine politische Einigung der Kriegsparteien kann die UNO jedoch nichts ausrichten, sagen Politikwissenschaftler.

dw-world.de, 19.05.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3340711,00.html

DW-WORLD.DE

Ausgerechnet Somalia. 1992 hatte die UNO schon einmal versucht, dort Frieden zu schaffen. Doch statt als Friedensstifter gefeiert zu werden, wurden die Interventionstruppen damals in den Bürgerkrieg hineingezogen, der seit 1991 in dem ostafrikanischen Land tobt. Am Ende blieb ihnen nur der Rückzug, Somalia wurde wieder sich selbst überlassen. Heute bekämpfen sich in Somalia Regierung … Weiterlesen

Rüstung

Verbot von Streubomben rückt näher

Streubomben sind grausam und tückisch. Sie töten fast nur Zivilisten. Ab Montag verhandeln 150 Staaten über eine Ächtung dieser Waffen. Länder wie die USA und Russland lehnen ein Verbot ab.

dw-world.de, 18.05.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3332357,00.html

DW-WORLD.DE

Streubomben sind die tödlichen Hinterlassenschaften eines Krieges. Eine einzige dieser Bomben wirft bis zu 1000 kleinere Bomben ab und ist deshalb vor allem auch eine Gefahr für die Zivilbevölkerung. Denn bis zu 40 Prozent der Sprengkörper explodieren nicht und bleiben liegen. 98 Prozent aller Opfer von Streubomben sind Zivilisten, schätzen Menschenrechtsorganisationen, ein Viertel davon Kinder. … Weiterlesen

Energie

Supermächte bauen Atomenergie aus

Die USA und Russsland wollen nuklear stärker zusammenarbeiten. Doch im US-Kongress regt sich Widerstand, weil Russland dem Iran Uran liefern will. Atomkraftgegner warnen davor, den Handel mit Atomtechnik auszuweiten.

dw-world.de, 08.05.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3323193,00.html

DW-WORLD.DE

Ost-West-Konkurrenz, das war einmal. In Zukunft kooperieren die USA und Russland, zumindest wenn es um Atomenergie geht. Die beiden Supermächte haben sich auf ein Abkommen geeinigt, mit dem sie ihre nukleare Zusammenarbeit massiv ausbauen wollen. Unterzeichnet wurde der historische Deal zu einem symbolträchtigen Zeitpunkt: am 6. Mai, dem vorletzten Amtstag von Wladimir Putin als russischem … Weiterlesen

Verkehr

Neuseeland kauft die Bahn zurück

Die neuseeländische Eisenbahn geht zurück in Staatsbesitz. Die privaten Betreiber haben die Bahn heruntergewirtschaftet, sagt die Regierung. Schuld war fehlender Wettbewerb, sagt Verkehrsexperte Christian Böttger.

dw-world.de, 07.05.2008 http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3314681,00.html

DW-WORLD.DE

Gewinnbringende Geschäfte sehen anders aus. Für 400 Millionen neuseeländische Dollar (202 Millionen Euro) hat Neuseeland vor 15 Jahren seine Bahn verkauft. Jetzt will die Regierung das Unternehmen zurück – und zahlt 665 Millionen Dollar (336 Millionen Euro), also mehr als das anderthalbfache des Verkaufspreises. Doch es gab keine Alternative zu dem Schritt, argumentiert die Regierung … Weiterlesen