Migranten sind kein Thema

Der Kölner "Runde Tisch für Ausländerfreundlichkeit" verabschiedet Fairnessvereinbarung für den Wahlkampf

taz köln, 25.04.2002, Nr. 97, S. 1

taz köln

Auch zum kommenden Bundestagswahlkampf soll es in Köln wieder eine Fairnessvereinbarung zwischen den Parteien geben. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass auf Kosten von Migranten Wahlkampf betrieben wird, Vorurteile gegen Flüchtlinge geschürt oder Migranten „für negative gesellschaftliche Entwicklungen wie Arbeitslosigkeit oder Gefährdung der Inneren Sicherheit“ verantwortlich gemacht würden.

Der Kölner „Runde Tisch für Ausländerfreundlichkeit“, ein überparteiliches Treffen von Parteien und Organisationen, hat am Dienstag eine Fairnessvereinbarung ohne Diskussion verabschiedet. Sie soll jetzt den Parteien vorgelegt werden.


Autor: Dirk Eckert