Philosophische Fakultät trägt Kosten

Uni-Kompass bleibt

philtrat, 31.12.2000, Zeitung der StudentInnenschaft der Philosophischen Fakultät der Universität Köln, nr. 38, S. 4

philtrat

Die Zukunft des Uni-Kompasses ist gesichert. Die Philosophische Fakultät wird das Projekt, das ErstsemsterInnen den Einstieg in die Universität erleichtern soll, bis auf weiteres mit jährlich 10000 Mark unterstützen, so Walter Pape, Dekan der Philosophischen Fakultät, gegenüber der philtrat. Somit bliebe das Projekt in vollem Umfang erhalten. Die einzige Neuerung bestünde darin, dass Sprachkurse jetzt in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule durchgeführt würden. Ansonsten bliebe alles beim alten.

Bisher wurde der Uni-Kompass vollständig vom Land finanziert. Als dann jedoch die Einstellung drohte, regte sich bei den Fachschaften der Philosophischen Fakultät Protest. Insgesamt sieben Fachschaften haben sich bisher gegen das Ende des Projekt ausgesprochen. „Wir sehen die Erstsemesterbetreuung des Uni-Kompass als positive Entwicklung und sinnvolle Ergänzung zu unseren Orientierungseinheiten, sowie den obligatorischen Beratungen, da diese Erstsemesterbetreuung Aufgaben übernimmt, die weder wir, noch die Institute leisten können“, so die Begründung der Fachschaften Musikwissenschaft, Anglistik, Regionalwissenschaften Lateinamerika, Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Politikwissenschaften und Romanistik.

Die Erfahrung habe gezeigt, so die Fachschaften, dass durch den Uni-Kompass auch mehr ErstsemesterInnen zu den Orientierungseinheiten der Fachschaften kommen. Gleichzeitig würden auffallend wenig ErstsemesterInnen die Studienberatung des Dekanats in Anspruch nehmen. Insgesamt gehen die Fachschaften davon aus, dass der Uni-Kompass vielen ErstsemesterInnen den schwierigen Einstieg in das Unileben erleichtert.


Autor: Dirk Eckert